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Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 1

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 2

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 3

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 4

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 5

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 6

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Schlossstadel Weyer 7

Ziegelgitterfenster Schlossstadel Weyer - Bild 7
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Beschreibung

Der Schlossstadel misst in etwa 40 m x 16 m und besitzt auf allen vier Seiten Ziegelgitterfenster mit Kreuzmuster. Der heutige Bau geht auf die 1960-er Jahre zurück, als das Wirtschaftsgebäude nach einem Brand neu aufgebaut wurde. An den beiden Längsseiten hat der Stall rechteckige und giebelseitig rundbogige Fenster.

Legende, Geschichte, Sage

Für das Jahr 1399 ist an der Stelle des Schlosses Weyer ein Gutshof nachweisbar, der später in den Besitz der Schenken von Osterwitz überging. Nach deren Aussterben 1478 übernahmen Sankt Veiter Bürger das Anwesen, um 1550 übernahm die Familie Rülko das Gut, ein aus Sachsen eingewandertes Geschlecht. 1585 kam Weyer an Anna von Liechtenstein, eine geborene von Khüburg und Ehefrau des Kärntner Erblandmarschalls Konrad von Liechtenstein. Sie ließ den Ansitz durch den aus Murau stammenden Baumeister Christoph Steiner bis 1590 grundlegend umbauen und erweitern. 1601 erwarb der St. Veiter Bürger Hans Ladroner das Anwesen, das er seit 1596 gepachtet hatte. Dessen Witwe wurde 1629 als Lutheranerin ausgewiesen und Weyer wurde dem Bischof von Gurk übereignet. Dieser verkaufte es allerdings schon bald wieder. Bis 1783 gehörte der Besitz dem Stift St. Georgen am Längsee. 1778 erfolgte ein Ausbau, auf den eine entsprechende Jahreszahl im zweiten Stockwerk des Südtraktes hinweist. Nach der Profanierung des Klosters war Schloss Weyer wieder im Besitz verschiedener St. Veiter Familien, so ab 1788 im Eigentum des Gewerken Thaddäus Max Egger und ab 1891 des späteren Kärntner Landeshauptmanns Arthur Lemisch. Im 20. Jh. wurde das Äußere des Schlosses während einer langjährigen landwirtschaftlichen Nutzung ziemlich vernachlässigt. Seit den 1990-er Jahren wird das denkmalgeschützte Gebäude nun schon als Tierklinik genutzt.
Der große, einst zum Schloss gehörende Stadel geht in seiner heutigen Form auf die Mitte der 1960-er Jahre zurück, als er nach einem Brand neu aufgebaut werden musste. Ein Blick auf den franziszeischen Kataster zeigt, das der Vorgängerbau an der selben Stelle gestanden ist und damals noch eine ostseitige Stadelrampe besessen hat.

Gemeinde

St. Veit a. d. Glan

Standort

Der Stadl steht rund 100 m südwestlich von Schloss Weyer.
Weyerstraße 19
9300 St. Veit a. d. Glan