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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Tschahonig Kreuz

Legende, Sage, Geschichte

Das Tschahonig Kreuz ist mit dem Kernmaier Kreuz im Görtschitztal und drei Bildstöcken im Gailtal einer der wenigen gotischen Bildstöcke in Kärnten. Leider sind die Fesken durch die Witterung großteils verblasst. Der kostbare Bildstock wurde am 17.12.1993 unter besonderen Denkmalschutz gestellt.

Einer Sage zufolge wurde der Bildstock errichtet, weil an dieser Stelle an einem bestimmten Tag um Mitternacht ein Schatz gefunden worden ist.

Möglicherweise stand hier schon zur Römerzeit ein Wegweiser an einer Römerstraße, die hier vorbeiführte.

Beschreibung

Das Tschahonig Kreuz ist der gewaltigste spätgotische Nischenbildstock Kärntens mit einer Höhe von 8 Metern und einer Tabernakelbreite von 2 Metern. Ein riesiges Kegeldach ruht auf einem massiven Vierkanter auf. Der Nischenkörper hebt sich deutlich vom verjüngten Schaft ab. Das Kegeldach ist mit Fichtenschindeln gedeckt und wird gekrönt von einem vergoldeten Christusmonogramm: IHS.
Die kostbaren gotischen Fresken (Ende 15. Jh.?) sind leider zum Großteil verblasst.

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