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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Hochofen Frantschach

Legende, Sage, Geschichte

Der Bergbau und die Eisenverarbeitung waren seit dem Spätmittelalter prägend für die Gegend. In Frantschach bestand ein Hammerwerk, in St. Getraud ein Hammer und ein Hochofen und in Wölch wurde Erz abgebaut. 1759 kamen die Betriebe vom Hochstift Bamberg zunächst an Kaiserin Maria Theresia, 1825 wurden sie von den Brüdern von Roshorn erworben und 1846 schließlich vom schlesischen Unternehmer Hugo Graf Henckel von Donnersmarck aufgekauft. Er ließ 1848 in St. Gertraud für die Roheisenerzeugung den modernen Hochofen errichten, kurz bevor die Eisenindustrie durch eine Absatzkrise in den 1860er Jahren und den Wiener Börsenkrach in eine schwere Krise geriet und die Eisenwerke in Frantschach-St. Gertraud im Jahre 1878 endgültig still gelegt wurden.
Der Hochofen steht heute unter Denkmalschutz, wird renoviert und in Zukunft für kulturelle Zwecke genutzt.

Quelle: Hans Jörg Köstler, Zur Geschichte einiger alpenländischer Hüttenwerke, in:www.geologie.ac.at/filestore/download/AL0010_075_A.pdf

Beschreibung

Zum Wahrzeichen der jungen Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud (seit 2001) wurde das historisch bedeutsame Industriedenkmal "Hammer", ein 1848 in einer neuen, modernen Bauweise errichteter Hochofen.

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