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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Totenleuchte Maria Saal

Legende, Sage, Geschichte

Laut Stiftungsurkunde (Kärntner Geschichtsverein) vermachte der St. Veiter Vikar Erasmus Kapaun am 21. Oktober 1497 sein ganzes Vermögen zur Stiftung einer Jahrtagsmesse in Maria Saal und eines ewigen Lichts „Inn ainem stainern gehäuß oder Thuermelein“, das dazu errichtet werden sollte.

Quellen: Skudnigg, Eduard - Bildstöcke und Totenleuchten in Kärnten, Klagenfurt 1972, 2.Aufl., 275-278.

Beschreibung

Die jüngste der acht erhaltenen Totenleuchten Kärntens, ein Meisterwerk spätgotischer Steinmetzarbeit, befindet sich auf dem ehemaligen Friedhof von Maria Saal zwischen Kirche und Karner. Die Lichtsäule ruht auf einer massiven Stufenbasis und besteht aus einem kunstvoll gedrehten Schaft, der gotischen Laterne und dem krabbenbesetzten Spitzhelm mit Kreuzrose.
1910 wurde der obere Teil des Helmes erneuert und ein neuer Unterbau errichtet, aus dem vier Eisenstützen die Laterne abstützen. Das Denkmal wurde mit einem Eisengitter umgeben.

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