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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Bruggerkreuz

Legende, Sage, Geschichte

Das Bruggerkreuz, früher auch als Altenmarkter Kreuz bekannt, ist besonders interessant, weil es sich dabei um ein Arma-Christi Kreuz handelt. Das heißt, hier finden sich neben der Darstellung des gekreuzigten Heilands, die in der Passionsgeschichte genannten verschiedenen Leidenswerkzeuge (Arma Christi).
Im mittleren Gurktal bzw. im Bergland westlich von Gurk sind noch einige dieser Wegkreuze erhalten.

Beschreibung

Beim Brugger- bzw. Altenmarkter Kreuz handelt es sich um ein gut erhaltenes Passionskreuz, welches ursprünglich am Weg nach Altenmarkt stand und dann im Zuge von Straßenbaumaßnahmen direkt an die Gurktal Bundesstraße übertragen wurde.
Einige Daten der wechselvollen Geschichte dieses Kreuzes sind erhalten geblieben:
Auf der Rückseite der Laterne steht die Jahreszahl 1790, vermutlich das Jahr der Errichtung. Auf einem anderen Leidenswerkzeug findet sich die Jahreszahl 1897, wohl das Jahr einer Renovierung. 1929 stürzte das Kreuz um und wurde daraufhin 1932 wieder aufgestellt und mit einem neuen Sockel versehen. Am Sonntag, den 8. Mai 1932, erfolgte seine Wiedereinweihung.
Eine neuerliche Renovierung erfolgte dann 1960, nachdem Ende 1959 der Ausbau der Gurktal Bundesstraße abgeschlossen worden war. Man betraute den akademischen Maler Kerschitz aus Klagenfurt mit dieser Aufgabe. Die letzte Neueindeckung des Kreuzes erfolgte in den 80-er Jahren des 20. Jhs.

Das Kreuz ist nach Norden ausgerichtet.

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