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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Tschreppitschkreuz

Legende, Sage, Geschichte

Elfriede Hasenbichler, geborene Pucher, berichtet, dass dieser Bildstock von ihrem Urgroßvater namens Walkam, vulgo Tschreppitsch, aus Dankbarkeit für seine Genesung von einer schweren Krankheit und zu Ehren Gottes im Jahr 1896 erbaut wurde. Die Renovierung 1990/91 erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung der Vereinsmitglieder des ÖKB Ettendorf. In 230 freiwilligen Arbeitsstunden und mit Hilfe von Spendengeldern wurde das Tschreppitschkreuz erfolgreich restauriert. Am 11. August 1991 segnete Dechant Theodor Pečnik, Ortspfarrer von Ettendorf, den Kapellenstock. Seit der Renovierung hat der ÖKB Ettendorf die Patenschaft für das Tschreppitschkreuz übernommen.

Quelle: Marterln, Wegkreuze, Bildstöcke, Kleinkapellen in der Gemeinde Lavamünd. Projektarbeit der Hauptschule Lavamünd 2001 - 2004.

Beschreibung

Dieser bemerkenswerte Kapellenstock steht am Weißenberg direkt an der Straße, etwa vier Kilometer von Ettendorf entfernt. Der nach drei Seiten offene Bildstock hat neben den zwei tragenden Säulen der Vorhalle noch zwei direkt an der Rückwand angesetzte Säulen, über welchen sich drei Rundbögen mit Giebelfeldern und das Dach erheben. Die Dachbekrönung bildet eine eckige Eisenspitze mit einem dreigestrichenen Kreuz.
Man betritt den Kapellenstock über drei Stufen. Das Innere ist durch einen alten hangeschmiedeten Eisengitterzaun geschützt. An der Rückwand befindet sich eine Statue Madonna mit Kind und darüber ein Kruzifix, unter dem Altartisch eine Grablegungsnische mit dem Leichnam Christi. Das Tschreppitschkreuz weist außerdem innen und außen eine reiche Bemalung auf.
1985 wurde das alte desolate Holzschindeldach durch ein Eternitschindeldach ersetzt, 1990/91 schließlich der ganze Bildstock renoviert.

Öffentlich zugänglich.

Weitere Details