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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Totenleuchte Steuerberg

Legende, Sage, Geschichte

Derartige Friedhofsleuchten wie die in Steuerberg, gehen als zeittypische Bauten des Spätmittelalters meist auf eine fromme Ewiglichtstiftung für die Armen Seelen zurück.

Wie die Kerzen im Inneren der Totenleuchte beweisen, steht die Lichtsäule noch heute in Verwendung.

Beschreibung

Auf dem Friedhof der Pfarrkirche Steuerberg steht eine kleine niedere Totenleuchte gotischen Stils.
Auf einem zu einem Betschemel verarbeiteten Sockel erhebt sich, in der Grundfläche quadratisch, ein niederer Schaft, der durch seine Abfassung 8 nicht gleich breite Seiten aufweist. Die schmäleren Abschrägungsseiten sind unten in Zwickel gefasst. Auf einer stark nach unten abgeschrägten Deckplatte ruht etwa in Augenhöhe das aus einem Kubus gearbeitete Lichthäuschen mit vier großen verglasten Rechteckfenstern. Das Südfenster besitzt ein schmiedeeisernes Gittertürchen, welches sich öffnen lässt.
Das Dach über der Laterne beginnt als leicht geschweifte Pyramide, über die als Zier ein Pyramidenstumpf anschließt. Eine Steinkugel bildet den Abschluss. Auf Grund des an der Säule befindlichen Steinmetzzeichens wird das Jahr der Errichtung um 1490 angenommen.

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