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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Altes Kreuz

Legende, Sage, Geschichte

Bei der Restaurierung des Dachstuhles wurde eine alte Holzschindel, die im Dachstuhl selbst deponiert wurde, gefunden. Diese war vom ursprünglichen Dachstuhl und hatte eine Aufschrift. Leider wurde dies nicht notiert und bleibt vermutlich bis zur nächsten Restaurierung unbekannt.

Beschreibung

Dreiseitiger Säulenbildstock, sogen. Altes Kreuz, bei Anwesen Bürger westlich des Feuerwehrrüsthauses.
Der dreieckige Tabernakel wurde auf eine weißgekalkte Säule gesetzt, was zu eigenartigen Übergängen vom Schaft in den Nischenkörper führte. Unter den Bildnischen verlaufen dreieckige Flächen fast bis zu einem wulstartigen Gesims, das die Säule abgrenzt, mit der Spitze des Dreiecks nach unten, wo sich die abgefassten Ecken des Tabernakels mit der Säule treffen, sind im Relief auf den Kopf gestellte Kreuze angebracht, sogenannte Petrus Kreuze, denn der Apostelfürst wurde der Legende nach mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Die Nischen sind bunt bemalt, die Abfassungen ebenfalls. Nach Süden schaut eine Kreuzabnahme, nach Nordost eine figurenreiche Kreuzigung, nach Südwest eine ihre Tochter Maria belehrende hl. Anna, dazwischen sind je vier Apostel erkennbar (fec F. Jerina).

Josef Markl und Margarete Gutterer, Flurdenkmäler in Kärnten. Wegkreuze und Bildstöcke. Carinthia, Klagenfurt, 1991, S. 57 f.

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