Login



KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

left
right
Harich- bzw. Harihkreuz
Liebhardt Kreuz auch Liefert Kreuz
Heiliger Florian am Rüsthaus Altenmarkt
Romanischer Reliefkopf Pfarrkirche Ottmanach
Fassadenmalerei vulgo Krull
Wordianzkreuz
Gedenktafel beim Lesjak
Fassadengestaltung Geschäftshaus Brückl
Stumpfkreuz
Gedenktafel Franz Xaver Wulfen
Römerstein Pfarrhof Brückl
Kogovsko-Bildstock
Bergnerkreuz
Ziegelgitterfenster vulgo Jantsche
Alte Schmiede Glödnitz
Peter auf der Witwa Baumkreuz
Markekreuz
Bartlbauerkreuz Michaelsdorf
Friedhofskapelle Libeliče
Metallplastik Herrengasse
Tschahonig Kreuz

Legende, Sage, Geschichte

Das Tschahonig Kreuz ist mit dem Kernmaier Kreuz im Görtschitztal und drei Bildstöcken im Gailtal einer der wenigen gotischen Bildstöcke in Kärnten. Leider sind die Fesken durch die Witterung großteils verblasst. Der kostbare Bildstock wurde am 17.12.1993 unter besonderen Denkmalschutz gestellt.

Einer Sage zufolge wurde der Bildstock errichtet, weil an dieser Stelle an einem bestimmten Tag um Mitternacht ein Schatz gefunden worden ist.

Möglicherweise stand hier schon zur Römerzeit ein Wegweiser an einer Römerstraße, die hier vorbeiführte.

Beschreibung

Das Tschahonig Kreuz ist der gewaltigste spätgotische Nischenbildstock Kärntens mit einer Höhe von 8 Metern und einer Tabernakelbreite von 2 Metern. Ein riesiges Kegeldach ruht auf einem massiven Vierkanter auf. Der Nischenkörper hebt sich deutlich vom verjüngten Schaft ab. Das Kegeldach ist mit Fichtenschindeln gedeckt und wird gekrönt von einem vergoldeten Christusmonogramm: IHS.
Die kostbaren gotischen Fresken (Ende 15. Jh.?) sind leider zum Großteil verblasst.

Weitere Details