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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Gartenpavillon und Kegelbahn Schloss Pöckstein

Legende, Sage, Geschichte

Die Parkanlage bei Schloss Pöckstein war einst mit einer Kegelbahn, einer Schießstätte und einem Gartentempel, sowie einer Sala Terrena mit Pfirsichhaus und einem Glashaus ausgestattet. Erhalten sind heute noch der Gartentempel, die Geräteschuppen und die Kegelbahn.
Die Gartenanlage von Schloss Pöckstein wurde gleichzeitig mit der Errichtung des Schlosses zwischen 1778 und 1779 angelegt. Der Anspruch nach Schaffung eines Gesamtkunstwerkes, das der bischöfliche Bauherr Joseph Franz Anton Graf von Auersperg stellte, legte es nahe, dass der Architekt Johann Georg Hagenauer, der mit der anspruchsvollen Bauaufgabe des Schlosses betraut worden war, auch einen Entwurf für den Garten entwickelte. Obwohl das Schloss stilistisch dem Frühklassizismus zuzuzählen ist, spiegelt der Garten barocke Gestaltungselemente.
Bedauerlich ist, dass die Sala Terrena und die Gärtnereien einem Bombardement im April 1945 zum Opfer fielen und nicht wieder aufgebaut werden konnten. Weitere Gartengebäude mussten im Zuge von Straßenbaumaßnahmen 1930/31 geschliffen werden. Der Garten selbst blieb in seiner Grundstruktur zum Glück bis heute erhalten. Der Gartentempel und die alte Kegelbahn lassen die ursprüngliche Atmosphäre erahnen.

Beschreibung

Im Norden und Osten von Schloss Pöckstein, dem bedeutendsten Bauwerk des Klassizismus in Kärnten, das in seiner Anlage durchaus noch den barocken Vorstellung eines Lustschlosses entspricht, befindet sich eine weitläufige bemerkenswerte Parkanlage mit Elementen des Rokoko und Frühklassizismus. Axial auf das Schloss ausgerichtet, steht inmitten des Gartens ein 8-eckiger, gemauerter Pavillon im Zopfstil sowie eine Kegelbahn.

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