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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Karner Pisweg

Legende, Sage, Geschichte

Seit 1960 dient der Karner als Kriegergedächtnisstätte: An seinen Innenwänden wurden die Namen der Gefallenen und Vermißten der beiden Weltkriege angebracht.

Beschreibung

Der in den älteren Quellen als "Rotunda" bezeichnete Karner südwestlich der Pfarrkirche von Pisweg inmitten des Friedhofes ist ein kulturhistorisches Juwel. Er ist ein typisches Beispiel der nicht nur in Kärnten seit dem 12. Jh. errichteten zweigeschoßigen Rundbauten. Der Karner ist mit Steinplattln gedeckt und besitzt über dem zugemauerten nordseitigen Portal eine römische Grabstele. Im gewölbten Untergeschoß verwahrt man bis heute die Gebeine der Verstorbenen.
Im Obergeschoß tragen vier bis zum Boden reichende Bandrippen in Kreuzesform das Kuppelgewölbe. 1911 wurden durch Hans Viertelberger und 1945 durch Dr. Franz Walliser die wertvollen Fresken aus der Zeit um 1280 freigelegt. Die Fresken, im späten Zackenstil ausgeführt, sind eine zum Teil fast wörtliche, aber volkstümlichere Übernahme der Fresken der Westempore des Gurker Domes.

Öffentlich zugänglich

Der Karner steht unter Denkmalschutz

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