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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Karner in Libeliče

Legende, Sage, Geschichte

Einst führten mehrere Pilgerwege am Ort vorbei, wo heute Libeliče liegt. Am Hügel über dem Dorf stand eine kleine Kapelle, von der man nicht wusste, wem sie geweiht war. Überliefert ist aber eine eigenartige Sage, die besagt, dass diese Kapelle von bösen Feen heimgesucht wurde, die mit ihren Reizen die Pilger verführten und sie dann herzlos ausraubten. Gott hat dieses Treiben bald bestraft und ein Blitz zerschlug die Kapelle in zwei Teile. Später hatte man an dieser Stelle den Karner erbaut, der noch heute hier steht.

Beschreibung

Der Karner neben der Kirche des hl. Martin in Libeliče ist ein gemauertes, zweigeschoßiges, mittelalterliches Gebäude mit zentralem Grundriss und Apsis, das in eine Friedhofskapelle umgestaltet wurde. Der unterirdische Teil des Rundbaus dient zur Aufbewahrung der Gebeine, im Obergeschoß werden Gottesdienste abgehalten. Das Kegeldach ist mit Schindeln gedeckt. Der Karner stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, aus der Zeit, als Karner bei Pfarrkirchen mit Bestattungsrecht gebaut wurden. Der Karner hat seine ursprüngliche Form bewahrt und steht seit 1997 unter Denkmalschutz.

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