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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Povh Mühle

Legende, Sage, Geschichte

Für gewöhnlich war die Müllerei kein eigenständiges Gewerbe. Fast jeder größere Bauer hatte am nahegelegen Bach seine eigene Hausmühle. Auch am Bach Šentanelska reka, wo sich die Povh-Mühle befindet, gab es mehrere Mühlen. Die Povh-Mühle ist erstmals 1845 erwähnt. Als erster Eigentümer ist Filip Tomaž erwähnt. Die Mühle war bis 1950 ständig in Betrieb. Man mahlte für den Eigenbedarf und für die nähergelegenen Bauern. Auch im Winter konnte man mahlen, da man das Wasser aus einer warmen Quelle der benachbarten Familie Lužnik herleitete.
Der Müller Lipš beschäftigte sich auch mit Bildhauerei und war beliebter Begleiter der Pilger auf den Luschariberg.

Beschreibung

Die Povh-Mühle ist ein gemauertes Gebäude mit einem Schindeldach und drei Räumen im Erdgeschoß, wo sich die Mühlen, das Zimmer des Müllers und die Werkstatt befinden. Alles ist sorgfältig erhalten: der Stein, das Holz, die Schindeln, das Zimmer ist augestattet. Im größten Raum, in der Mühle, befinden sich drei Mühlsteine, die vom Wasserrad angetrieben werden. Unmittelbar neben der Mühle befinden sich noch die Öl-Stampfe, ein ebenerdiges, gemauertes Gebäude mit einem mit Schindeln gedeckten Satteldach und das Auszüglerhaus, ebenfals mit einem Holzdach.
In den 70er Jahren des 20. Jh. wurde die Mühle als außerordentliches Kulturdenkmal ausgewiesen.
Die jüngste Tochter des Tomaž-Geschlechts Marija restaurierte 2005 mit ihrem Mann France Naveršnik und mit fachlicher Hilfe der zuständigen öffentlichen Ämter die Mühle.

Weitere Details