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Waldkapelle Maria Loreto am Muraunberg

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto 1

Schwarze Muttergottes - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto 2

Schwarze Muttergottes - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto 3

Schwarze Muttergottes - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto, Schwarze Muttergottes 1

Schwarze Muttergottes - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto, Schwarze Muttergottes 2

Schwarze Muttergottes - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2008

Waldkapelle Maria Loreto, Schwarze Muttergottes 3

Schwarze Muttergottes - Bild 6
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Beschreibung

Die Waldkapelle befindet sich am Muraunberg, dem St. Veiter Hausberg, und wird im Volksmund einfach nur "Schwarze Muttergottes" genannt. Der kleine Kapellenbau mit flacher Tonne und einer hölzernen Vorlaube wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von einem St. Veiter Bürger gestiftet und beherbergt eine schwarze Muttergottesstatue, die der Kapelle ihren Namen gab. Eingeweiht wurde sie am 17. Juli 1864.

Die Kapelle hat eine Ost-West-Ausrichtung und ist öffentlich zugänglich.

Als Kultstätte gelten die Quellen bei der Schwarzen Muttergottes. Die Kapelle soll auf drei Quellen erbaut sein, die zusammengefasst wurden und heute in einem Bach vereint sind. Die Schüttung der "Heiligen Quelle" beträgt etwa zwei Liter pro Minute.

Legende, Geschichte, Sage

Die Legende erzählt, dass ein Jäger an Sonntagen - anstatt in die Kirche zu gehen - hier stets nach Eichhörnchen jagte. Eines Sonntags fielen zur Strafe für diesen Frevel als Eichhörnchen verkleidete Teufel über den gottlosen Mann her. In seiner Not bat dieser die heilige Jungfrau Maria um Hilfe, die ihm auch gewährt wurde. Zum Dank erbaute der Jäger an dieser Stelle im Wald eine hölzerne Kapelle und stellte darin eine Statue auf. Später überstand die Kultstätte Angriffe der Türken, nur die Statue im Inneren wurde schwarz.

Eine andere Geschichte berichtet folgendes:
Eines Nachts ging ein Landwirt nach einem Trinkgelage in der Stadt zu Fuß in Richtung Muraunerhof. Er suchte eine Abkürzung durch den Wald. Als es vom St. Veiter Stadtpfarrturm Mitternacht schlug, erhob sich ein Sturm und im Dickicht begann es sich zu regen. Bleiche Gestalten tauchten auf und drohten über den Mann herzufallen. Er versuchte davon zu laufen, stürzte jedoch einen steilen Abhang hinunter und blieb verletzt liegen. Den Tod vor Augen, erinnerte sich der Bauer, dass er einen geweihten Rosenkranz bei sich trug. Und so begann er inbrünstig zu beten. Als es 1 Uhr schlug war der Spuk plötzlich vorbei und er schlief erschöpft ein. Am nächsten Morgen konnte er hinkend den Heimweg fortsetzen. Aus Dankbarkeit für den guten Ausgang des nächtlichen Abenteuers stiftete er bald darauf die Kapelle, in der er ein Marienbild aufstellte.

Motive / Inschriften

Im Inneren steht eine schwarze Muttergottesstatue.
Außen am Giebel befindet sich die Aufschrift: "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin."

Gemeinde

St. Veit a. d. Glan

Standort

Die Kapelle steht am Muraunberg im Südwesten von St. Veit mitten im Wald
Muraunberg
9300 St. Veit/Glan

Entstehungszeit

1864

Dazu im Lexikon