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Mariensäule Wolfsberg

Mariensäule Wolfsberg - Bild 1

Mariensäule Wolfsberg - Bild 2

Mariensäule Wolfsberg - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Mariensäule, Heinrich II.

Mariensäule Wolfsberg - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Mariensäule, Kunigunde

Mariensäule Wolfsberg - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Mariensäule, hl. Sebastian

Mariensäule Wolfsberg - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2012

Mariensäule, hl. Rochus

Mariensäule Wolfsberg - Bild 7
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Beschreibung

Die 5 m hohe, barocke Marien- bzw. Pestsäule in Wolfsberg wurde vom Griffener Steinhauer Simon Reischl geschaffen und besteht aus einem quadratischen Sockel auf dessen Sockelpostamenten Statuen von Kaiser Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde, beide im Krönungsornat, und den Pestheiligen Rochus und Sebastian stehen. Die Figuralplastik stammt von einem unbekannten Meister. In der Mitte erhebt sich eine 5 m hohe runde Steinsäule mit einer sternenbekrönten Statue der Maria Immaculata, welche Lilien als Zeichen der Unschuld in Händen hält. Die Mariensäule ist von einem schmiedeeisernen Gitter umgeben, welches 4 Putti mit Schilden, drei davon von Ferdinand Opitz, zieren (1. H. 20. Jh.). Die Mariensäule wurde in den Jahren 1794 und 1840 renoviert.

Legende, Geschichte, Sage

Die Marien- bzw. Pestsäule wurde von den Wolfsberger Bürgern zum Dank dafür errichtet, dass die Stadt im Jahr 1713 von der im Lavanttal wütenden Pestepidemie verschont geblieben war. Die Säule wurde am 8. Dezember 1718 geweiht.

Motive / Inschriften

Steinsäule der Maria Immaculata, vier Putten sowie Statuen von Kaiser Heinrich II., seiner Frau Kunigunde und den Pestheiligen Rochus und Sebastian.

Die Mariensäule besaß mehrere Inschriften, die nur mehr zum Teil bzw. schlecht leserlich erhalten sind. So standen auf einer Seite die Jahreszahlen 1571 (Seeschlacht von Lepanto) und 1683 Wien. Es sind dies Verweise auf die Siege über das Osmanische Reich, welche der Fürsprache Mariens zugeschrieben wurden. In einer der vertieften Seitenwände findet sich eine lateinische Inschrift zum Gedenken an die Errichtung der Mariensäule mit dem übersetzten Text: "Durch einstimmiges Gelöbnis setzte dieses Denkmal die Stadt Wolfsberg der heiligen Jungfrau, ohne Makel der Sünde empfangen, weil sie zur Zeit der Pest sie beschützte."

Gemeinde

Wolfsberg

Standort

Die Pestsäule steht am Hohen Platz.
Hoher Platz
9400 Wolfsberg

Entstehungszeit

1718

KünstlerIn

Simon Reischl

Eigentümer / Betreuer

Stadtgemeinde Wolfsberg