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Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Schlossportal 1

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 1

Schlossportal, Kopf eines bärtigen Mannes

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 2

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 3

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 4

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 5

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 6

Portal & Giebelsegment Schloss Grafenstein - Bild 7
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Beschreibung

Das Schloßportal dürfte noch vom ersten Bau, der auf Johann-Andreas von Rosenberg, Freiherr auf Lerchenau zurückgeht, stammen. Im Schlussstein des Rustikabogens befindet sich der Kopf eines bärtigen Mannes. Der im obersten Geschoß befindliche Giebel entstand erst 1770 unter Vinzenz Graf Rosenberg, welcher die Fassade des Schlosses durch Pilaster verschönerte, die Fenster mit Stukkoumrahmung verzieren und über den mittleren vier Achsen besagten Giebel anbringen ließ. Sowohl hier im nordseitigen Giebel des Schlosses als auch an den beiden Nebengebäuden wurden vermutlich zur Erhebung in den Fürstenstand das fürstliche Wappen der Rosenberg in Farbe angebracht.

Legende, Geschichte, Sage

Die im Giebelfeld über dem Schlossportal am Wappenrand links zu lesende Jahreszahl 1638 verweist auf das Jahr der Errichtung von Schloss Grafenstein durch Johann-Andreas von Rosenberg, Freiherr auf Lerchenau, der Überlieferung nach genau an jener Stelle erbaut, an der einst die Ruine Lerchenau gestanden hatte. Am rechten unteren Wappenrand findet sich die Jahreszahl 1990 als Hinweis auf die Generalsanierung des Gebäudes und der Fassade, wobei die Malereien im Giebelfeld von Werner Lössl erneuert wurden. Die Jahreszahl 1990 findet sich noch ein weiteres Mal, diesmal in römischen Ziffern, oberhalb des Rustikaportals. Die letzte Fassadensanierung erfolgte 2017.

Gemeinde

Grafenstein

Denkmalschutznummer

6816

Standort

Schloss 1

KünstlerIn

Werner Lössl

Eigentümer / Betreuer

Ferdinand Orsini-Rosenberg