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Hindin

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hindin 1

Hindin - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hindin 2

Hindin - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hindin 3

Hindin - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hindin 4

Hindin - Bild 4
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Beschreibung

Tomas Hoke gestaltete die Außenfassade des Festsaals am Hambrusch-Areal in Grafenstein als moderne Trophäenwand mit einem überdimensional großen Hirschgeweih als Kronleuchter, der im Giebel des Gebäudes angebracht wurde. Die beiden 10-endigen Edelstahlstangen ragen aus zwei kleinen runden Maueröffnungen und an ihren Enden sind LED-Spitzen angebracht, die in der Nacht leuchten.

Legende, Geschichte, Sage

Aus einem von der Gemeinde Grafenstein ausgeschriebenen geladenen Wettbewerb zur Gestaltung des Kulturzentrums ging der Entwurf von Tomas Hoke als Siegerobjekt hervor.
Die Wettbewerbsjury begründete dies folgendermaßen:
„Die thematische Verbindung zwischen Kronleuchter und Jagdtrophäe stellt eine Referenz an die Funktion des Gebäudes als Fest- und Kulturzentrum dar."
Die Bezeichnung "Hindin" für sein Werk wählte Tomas Hoke in Anspielung auf eine Hirschkuh der griechischen Mythologie.
So schreibt Ovid in seinen Metamorphosen, Buch X Cyparissus:
„Siehe, den Nymphen geweiht, die karthäische Fluren bewohnen, war ein gewaltiger Hirsch: der selbst in erhaben Beschattung hüllte das eigene Haupt mit weitgeästeten Hörnern. Funkelnd blitzte von Gold das Gehörn; und herab auf die Buge hing am gerundeten Halse die Schnur glanzheller Juwelen. Auch ein silbernes Blatt, an zierlichen Riemchen befestigt, schwebt' ihm über die Stirn; und es blinkten aus Erz in den Ohren um die gehöhlete Schläfe die gleichgedreheten
Bammeln."

Zusätzliche Inspiration für den Entwurf der "Hindin" waren, wie Hoke selbst angibt, seine Erinnerungen aus der Kindheit, in welcher der „Hambruschsaal“ als Fest- und Kinosaal mit Trophäen ausgestattet war. So sei ihm beim Nachdenken über die ehemalige und zukünftige Nutzung mit den räumlichen Zusammenhängen auch diese historische Bedeutung zum Thema geworden.

Quelle:
1_Veranstaltungszentrum Hambrusch-Areal
2_Projektbeschreibung

Gemeinde

Grafenstein

Standort

Die Hindin befindet sich an der westlichen Außenfassade des Veranstaltungszentrums Hambruschsaal.
Klopeiner Straße 1
9131 Grafenstein

Entstehungszeit

2010

KünstlerIn

Tomas Hoke

Eigentümer / Betreuer

Grafensteiner Kommunal Infrastruktur GmbH