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Denkmal Annabrücke

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke 1

Denkmal Annabrücke - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke 2

Denkmal Annabrücke - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke 3

Denkmal Annabrücke - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke 3

Denkmal Annabrücke - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke, Kärntner Wappen

Denkmal Annabrücke - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke, Gedenktafel

Denkmal Annabrücke - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Stele Annabrücke 4

Denkmal Annabrücke - Bild 7
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Beschreibung

Die Granitstele beim Gasthof Annabrücke wurde im Zusammenhang mit einer Erinnerungsfeier an die Volksabstimmung 1920 aus Mitteln des Landes (Sonderbedarfszuweisung - Abstimmungsspende) errichtet. Den Entwurf schuf der Tiroler Künstler Werner Lössl, der über viele Jahrzehnte in Sabuatach sein Sommerdomizil besaß.

Legende, Geschichte, Sage

Die Stele beim Brückenkopf der Annabrücke wurde zum 80-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung aufgestellt.
Am 3. September 1970 hatte der Gemeinderat die Übernahme der Abwehrkampfgedenkstätten in die Obhut der Gemeinde Grafenstein beschlossen und bildete damals einen Fonds zu deren Erhaltung.

Motive / Inschriften

Der Text auf der Gedenktafel lautet wie folgt:
"Heftig umkämpft war im Kärntner Abwehrkampf mehrfach die Annabrücke, die eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Gallizien und Grafenstein darstellt. Die SHS-Truppen suchten die Verkehrswege, insbesondere auch die Draubrücken bei Rosegg, Hollenburg, Gallizien, bei Dullach, Völkermarkt und Lippitzbach unter ihre Kontrolle zu bringen. Da das untere Rosental von den Jugoslawen als wichtiges Operationsgebiet auf dem Vormarsch über Grafenstein nach Klagenfurt betrachtet wurde, kam der Annabrücke eine entscheidende Rolle zu. Zum ersten Mal wurde dies beim Kampf um Grafenstein am 14. Dezember 1918 spürbar, als SHS-Truppen zum Sturm auf Klagenfurt rüsteten und zunächst die Kärntner Feldwache bei der Annabrücke vertrieben. Am 30. Jänner 1919 überzeugte sich die amerikanische Miles-Kommission von der strategischen Bedeutung der Annabrücke, am 5. Februar besuchte sie auch Gallizien und Abtei. Am 29. April 1919, als der Waffenstillstand durch die SHS-Truppen gebrochen wurde, kam es an der Annabrücke und nördlich davon bei Grafenstein zu schweren Kämpfen, in deren Verlauf zwei jugoslawische Kompanien im Bereich der Annabrücke die Drau überschritten, jedoch unter dem Skarbin von Kärntner Abwehrkämpfern zum Rückzug gezwungen wurden. Von der Annabrücke, der Steiner Draubrücke und von Völkermarkt her rüsteten die SHS-Truppen zur Einnahme Klagenfurts, wurden jedoch Ende April/Anfang Mai 1919 von der Kärntner Volkswehr und von Freiwilligen daran gehindert. Erst im Zuge der SHS-Generaloffensive ab 28. Mai gelang den Jugoslawen am 6. Juni 1919 die Besetzung der Landeshauptstadt Klagenfurt.
Ergebnis der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 in der Abstimmungsgemeinde Grafenstein: 88,1 % für Österreich. 11,9 für Jugoslawien. In der Abstimmungsgemeinde Gallizien: 71,5 für Österreich. 28,5 für Jugoslawien. Im Ditrikt C, Bleiburg, zu dem Gallizien gehörte, lautete das Ergebnis: 49% für Österreich, 51% für Jugoslawien."

Gemeinde

Grafenstein

Standort

Das Denkmal steht beim Parkplatz des Gasthofes Annabrücke in Saager.
Saager 37
9131 Grafenstein

Entstehungszeit

2000

KünstlerIn

Werner Lössl

Eigentümer / Betreuer

Gemeinde Grafenstein

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