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Thoman Kasten

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 1

Thoman Kasten - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 2

Thoman Kasten - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 3

Thoman Kasten - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 4

Thoman Kasten - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 5

Thoman Kasten - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 6

Thoman Kasten - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2017

Thoman Kasten 7

Thoman Kasten - Bild 7
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Beschreibung

Ganz in der Tradition der Nockberge handelt es sich hier um einen 2-geschoßigen Getreidekasten in Blockbauweise. Die unteren Balkenreihen des Speichers besitzen einen verzapften Eckverband, darüber befinden sich sorgfältig gearbeitete Klingschrot-Eckverzinkungen. Im Obergehschoß, das um eine Balkenbreite vorkragt, variiert die Form der Eckverzinkungen von Balkenkranz zu Balkenkranz. Den obren Abschluss bildet ein mit Ziegeln gedecktes Schopfwalmdach. Den Eingang, der dem Wohnhaus zugewandt ist, erreicht man über einen kleinen Holzbalkon. Der Getreidekasten wurde für Wohnzwecke adaptiert und mit Fenstern und einem Kamin ausgestattet.

Legende, Geschichte, Sage

Bis in das Jahr 1870 lebte die Familie Köstenberger am Hof vulgo Thoman in der Sirnitz, ehe sie den Marhof in Rennweg am Steuerberg übernahmen. Seit damals ist der Thomanhof eine Zuhube zum Marhof. Bis in das Jahr 1968 war der Thomanhof während der Sommermonate immer bewohnt. Zuletzt war es Josefine Köstenberger, die Urgroßmutter des heutigen Eigentümers Georg Köstenberger, die bis zu ihrem Tod im Jahr 1968 in dieser Zeit nicht nur das Vieh betreute, sondern auch Butter und Käse für den Verkauf produzierte. Da nicht mehr ständig bewohnt, wurde das Bauernhaus schließlich auf die Hälfte seiner urprünglichen Größe verkleinert. Das Vieh weidet während der Sommermonate nach wie vor auf der Marhofer-Alm, wie die einstige Thoman-Alm heute genannt wird.
Im Grundbuch ist der Thomanhof unter dem Vulgarnamen Mürzlhube eingetragen, im Franziszeischen Kataster findet sich allerdings die Bezeichnung vulgo Mörzl.

Gemeinde

Albeck

Standort

Der Getreidespeicher befindet sich westlich des Wohnhauses.
Kogl 5
9571 Albeck

Eigentümer / Betreuer

Fam. Georg Köstenberger vulgo Marhofer/Steuerberg

Dazu im Lexikon