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Jurykreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Jurykreuz 1

Jurykreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Jurykreuz 2

Jurykreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Jurykreuz 3

Jurykreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Jurykreuz 4

Jurykreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Jurykreuz 5

Jurykreuz - Bild 5
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Beschreibung

Aufgemauert auf einem kleinen Felsen handelt es sich bei dem Jurykreuz um einen Breitpfeilerstock auf rechteckigem Grundriss mit einer nach Süden hin ausgerichteten Nische sowie einem Walmdach mit einem einfach gestrichenen Kreuz als Dachzier. Die Holzbretteln in der untersten Reihe des Daches weisen eine Musterung auf, so dass bei Sonnenschein am Mauerwerk des Bildstockes eine interessante Schattenwirkung entsteht. 1978 wurde der Bildstock von einem Almhüttenpächter der Familie Laggner nach einem Blitzschlag renoviert, dabei aber die alten Malereien einfach überfärbelt und ein Kreuz in der Bildstocknische angebracht. Inzwischen wartet der Bildstock darauf, wieder saniert zu werden.

Legende, Geschichte, Sage

Der Bildstock steht an einer einst wichtigen Weggabelung. Von hier führte ein Verbindungsweg talwärts nach Untereggen zum Gehöft vulgo Schaffer und weiter bis Sirnitz-Ort. Das erklärt, warum die Bildstocknische nach Süden ausgerichtet ist. Der vormals stark begangene Weg wurde auch als Schulweg genutzt und verlor schließlich in den 1950-er Jahren durch den Bau der neuen Straße an Bedeutung. Der Weg oberhalb des Bildstockes führte nach Deutsch-Griffen.
Bei Beerdigungen diente der Bildstock früher als Totenrast.
Vormals fand sich für das Gehöft vulgo Jury bzw. Juri die Bezeichnung "Jurgg am Eggen". Der Hofname verweist auf ein weit zurückliegenden Hofbesitzer namens "Jörg", eine Ableitung von "Georg".

Gemeinde

Albeck

Standort

Der Bildstock befindet sich rund 250 m östlich des Gehöftes vulgo Jury an der Straße.
Obereggen 2
9571 Albeck

Eigentümer / Betreuer

Hermann Laggner vulgo Jury