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Leonhardquelle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

St. Leonhard im Bade, Alpenbad

Leonhardquelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

St. Leonhard im Bade, Unterkunftshaus

Leonhardquelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

St. Leonhard im Bade, Pumpbrunnen alt

Leonhardquelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2007

St. Leonhard im Bade, Pumpbrunnen neu

Leonhardquelle - Bild 4
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Beschreibung

Die Leonhardquelle, man findet sie hinter dem Kirchturm in einem Schacht unter einem Pumpbrunnen, ist magnesium- und kalziumhältig.
Wegen der Heilkraft der Quelle wurde der Ort rasch zu einem beliebten Ziel von Wallfahrern und Kranken. Ein blinder, ungarischer Graf, der durch das Wasser dieser Quelle sein Augenlicht wiedererlangt haben soll, ließ 1540 die Kirche bauen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde von Himmelberger Gewerken eine Badeanlage geschaffen. Das Badehaus war bis zum Zweiten Weltkrieg ein beliebter Sommerkurort. 1965 wurde das einstmals florierende Heilbad stillgelegt.

Die Kirche, die Kapelle, das alte Bade- und das Unterkunftshaus (das letzte wurden 2006 abgetragen) bildeten ein reizvolles Ensemble eines kleinen, einsamen Alpenbades, das von unübersehbarer kulturhistorischer Bedeutung ist.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Der Name Benesirnitz hat sich aus Wenig-Sirnitz ("wenig" bedeutete im Mittelalter soviel wie "klein") entwickelt. Der Weiler wurde auch immer schon St. Leonhard im Bade genannt und war auf Grund seiner Heilquelle die ehemalige Sommerfrische des Gurker Domkapitels. Hier weilten auch so bekannte Männer wie Rudolf Baumbach (Schriftsteller), Thomas Koschat (Komponist zahlreicher Kärntner Lieder) und Ottokar Kernstock (Steirischer Dichter und Priester).

Die Legende erzählt, dass ein Hirt wegen einer Verletzung nicht mehr gehen konnte. Da begann ein Stier aus seiner Herde im Boden zu graben und öffnete ihm eine Quelle. An der Stelle, an welcher der Stier gegraben hatte, fand der Hirte in den Zweigen einer Buche eine Statue des heiligen Leonhard. Der Mann brachte die Statue zum Pfarrer nach Sirnitz, aber auf wunderbare Weise kehrte diese immer wieder zur Quelle zurück. Schließlich errichtete man 1528 an der Betstelle des Hirten direkt über der Quelle eine erste Kapelle und 1546 eine Kirche, die heutige Filialkirche von Benesirtnitz.

Gemeinde

Albeck

Standort

Die Heilquelle entspringt direkt unter der Filialkirche St. Leonhard.
Benesirnitz
9571 Sirnitz