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Rundbogenportal Schloss Albeck

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Rundbogenportale Schloss Albeck 1

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Rundbogenportale Schloss Albeck 2

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Rundbogenportale Schloss Albeck 3

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Rundbogenportale Schloss Albeck, Steinmetzzeichen

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Schloss Albeck 1

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Rundbogenportale Schloss Albeck 2

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Schloss Albeck 3

Rundbogenportal Schloss Albeck - Bild 7
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Beschreibung

Das barocke 2-geschoßige Schlossgebäude mit Walmdach wurde um 1680 auf längsrechteckigem Grundriss erbaut. Die Fassade zeigt noch das eingeritzte barocke Architekturdekor in Form einer Eckquaderung, von Fensterumrahmungen und Gesimsbändern. Das Gewände der Rundbogenportale mit den aufgedoppelten Türen ist abgefasst. Die Portale wurden unter Verwendung von spätgotischen Spolien errichtet. Die Räume des Erdgeschoßes sind tonnengewölbt und mit Stichkappen versehen. Die Räume des Obergeschoßes zeigen Stuckfelderdecken.
Beim Eingangsportal von Schloss Albeck handelt es sich um das einstige Burgtor von Alt-Albeck. Sogar ein frühmittelalterliches Steinmetzzeichen ist noch deutlich in der Rundung des Tores zu sehen. Auch Schleifspuren von Radnaben sind am Tor erkennbar.

Legende, Geschichte, Sage

Aufgrund einer kaiserlichen Schenkung gelangte 898 das Gebiet von Albeck im Kärntner Gurktal in den Besitz der Grafen von Friesach-Zeltschach, der Vorfahren der Heiligen Hemma von Gurk. Diese erbauten im 10. Jh. die Burg Albeck am steilen Berghang der Engen Gurk. Ab 1339 bestand das Amt des Pflegers bzw. Burgvogtes erstmals auf der Burg Albeck. Dieser übte die Gerichtsbarkeit aus, forderte die Hand- und Spanndienste und den Zehent ein. Im Jahre 1155 wurde die Burg Albeck zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Noch im selben Jahrhundert, 1194, starb das Geschlecht der Freien von Albeck aus. Nach einem Erbstreit mit verwandten Geschlechtern gelangte die Herrschaft Albeck 1264 endgültig an das Bistum Gurk.
Im Jahr 1651 setzte Pfleger Ulrich von Basayo die inzwischen verfallene Burg wieder instand. Doch bereits 1680 wurde die Burg abgetragen und zwei Kilometer entfernt an der alten Römerstraße in Richtung Sirnitz der heute bestehende spätbarocke Schlossbau samt Wirtschaftsgebäude aus den Steinen der Burg errichtet. 1729 erschien Neu-Albeck bereits urkundlich als Amtssitz des Pflegers.
Das Amt der Pflegschaft verlor 1848 mit der Bauernbefreiung seine Bedeutung. Das Schloss diente fortan als bischöfliches Forstamt und später als Wohnung für Forstarbeiterfamilien. Die Bausubstanz verfiel allmählich. Ab dem Jahr 1987 erfolgte die Revitalisierung des Schlosses unter der neuen Eigentümerin Dr. Elisabeth Sickl.

Gemeinde

Albeck

Denkmalschutznummer

34153

Standort

Neualbeck 5
Neualbeck, Schlossweg 5
9571 Albeck

Eigentümer / Betreuer

Elisabeth Sickl