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Leonhard Kapelle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Leonhard Kapelle 1

Leonhard Kapelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Leonhard Kapelle 2

Leonhard Kapelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Leonhard Kapelle 3

Leonhard Kapelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Leonhard Kapelle, Eingang

Leonhard Kapelle - Bild 4
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Beschreibung

Die Kapelle steht östlich der Filialkirche. Über dem rundbogig abgefassten Westportal findet sich die Jahreszahl 1528. Die Kapelle ist 1-jochig mit 4/8 Schluss, netzrippengewölbt und besitzt drei spitzbogige Fenster. Unter der Dachtraufe ist ein gemalter Schmuckfries zu sehen. Neben dem Portal befindet sich ein gotisches Weihwasserbecken aus dem 16. Jh.
Über dem Eingang ist ein mit Holzschindeln gedecktes Schleppdach vorgebaut. Das steile Krüppelwalmdach ist ebenfalls mit Holzschindeln gedeckt. Ein einfaches Kreuz mit Wetterhahn bildet den oberen Abschluss.

1995 erfolgte eine Innenrestaurierung.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

Die Kapelle befindet sich in Benesirnitz, einem kleinen Weiler im Talschluss des Leonhardbaches südlich von Sirnitz in 1.110 m Höhe, auch St. Leonhard im Bade genannt. Auch die Filialkirche ist dem hl. Leonhard geweiht.

Motive / Inschriften

Im Inneren besitzt die Kapelle eine einheitliche Gewölbeausmalung von 1534 (Das Datum befindet sich an der Westwand). Im Gewölbe überwiegend dekorative Rankenmalerei und Medaillons mit Halbfiguren (weibliche Heilige, Maria und Johannes d. T. bzw. imago pietatis; ferner Engel mit Spruchbändern). An den Wänden Darstellungen aus der Marienlegende, beginnend an der Nordseite mit der Verkündigung Mariae, weiters die Vermählung, Begegnung Marias mit Elisabeth, Flucht nach Ägypten, bis zur Marienkrönung an der Westwand. Architekturmalerei an den Wänden mit perspektivischen Illusionseffekten. Der braun-gold-gefasste Hauptaltar entstand 1668. Er hat eine gotische Mittelfigur hl. Leonhard vom Anfang des 16. Jhs. In der Kapelle ist außerdem eine Votivtafel aus dem 17. Jh., Petrus und die 14 Nothelfer (?), angebracht.

Gemeinde

Albeck

Standort

Die Kapelle steht östliche der Filialkirche in Benesirnitz.
Benesirnitz
9571 Sirnitz

Entstehungszeit

1528

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Sirnitz