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Hemmalacke

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hemmalacke 1

Hemmalacke - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hemmalacke 2

Hemmalacke - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hemmalacke 3

Hemmalacke - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hemmalacke

Hemmalacke - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Hemmalacke

Hemmalacke - Bild 5
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Beschreibung

Die Hemmalacke erinnert daran, dass sich das Gebiet rund um die Flattnitz einst im Besitz der hl. Hemma befand und hier über lange Zeit hinweg Silberbergbau betrieben wurde. Eine Legende, die auf die Hemmalacke Bezug nimmt, hat sich im Volksmund bis heute erhalten.

Legende, Geschichte, Sage

Hemma Legende:
Hoch oben im Glödnitztal, oberhalb der Stiertratte, gelangt man zu einem schauerlichen Kalkfelsen, der Hemmaofen genannt wird. Die Sage macht ihn zum Lieblingssitze der Stifterin von Gurk. In der Höhlung dieses Felsens habe sie gesessen und ihren Bergknappen, welche im gegenüberliegenden Kuster arbeiteten, sowie den bei der nahen Salzpfanne beschäftigten Leuten zugesehen. Nach der Ermordung ihrer Söhne habe sie ihren Vermählungsring in den unterhalb gelegenen kleinen Teich geworfen, mit den Worten: „Bis dieser Ring wieder gefunden wird, sollen die Silberadern des Kusters unsichtbar werden und die Salzquelle versiegen!" So seien die dortigen Silberbergwerke und die Salzquelle verschwunden. Die vielen Schächte im Kuster sind noch heute zu sehen und den Ort der Salzquelle zeigt zwar der Sage nach das im „träufenden Ofen" eingehauene Kreuz, die Quelle selbst aber hat noch keiner gefunden.

Quelle: Georg Graber, Sagen aus Kärnten, Graz 1941.

Gemeinde

Glödnitz

Standort

Die Hemmalacke befindet sich östlich, unterhalb des Kusters auf rund 1.170 m Höhe am Klaußbach.

Eigentümer / Betreuer

Dr. Werner Gießauf