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Granigkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 1

Granigkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 2

Granigkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 3

Granigkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz, Kruzifix

Granigkreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 2

Granigkreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 3

Granigkreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2018

Granigkreuz 3

Granigkreuz - Bild 7
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Beschreibung

Der Breitpfeilerstock besitzt eine halbhohe Rundbogennische mit einem schmiedeeisernen Gitter und einem Walmdach. Die Nische birgt ein kleines, geschnitztes Kruzifix. Die jüngste Sanierung des Granigkreuzes erfolgte 2014, wobei der Bildstock geweißigt und neu eingedeckt wurde. Das Dach ziert ein einfach gestrichenes schmiedeeisernes Kreuz.

Legende, Geschichte, Sage

Die Granighube befindet sich den Angaben der Fam. Weyrer zufolge bereits seit dem 15. Jh. im Familienbesitz.
In der Sagensammlung von Matthias Maierbrugger sind gleich mehrere Geschichten zum Granigkreuz überliefert, bei dem es dem Volksmund zufolge immer wieder gespukt haben soll.

1_Einem Knecht begegnete dort des Nachts eine weiße Frau. Vor ihm aber drehte sie sich um und ging vor ihm her bis zur Wiesenfalter. Dort sah er sie dann plötzlich nicht mehr. Der Knecht fürchtete sich aber nicht, denn es handelte sich nur um die verstorbene Granigbäuerin.
2_Einmal starb der Granigbauer. Da ging auch ein Weiblein, das lange Zeit bei ihm bedienstet war, hinauf zur Totenwacht. Als sie am Granigkreuz vorbeiging, standen dort zwei Stiefel. Wie sie nach ihnen greifen wollte, schlürften sie gemütlich vor ihr her, bis hinauf in das Haus. Dort erkannte ie erst, dass dies die Stiefel des verstorbenen Bauern waren.
3_Bevor das Kreuz an jener Stelle stand, wo es sich heute befindet, ging es dort noch toller zu. War jemand an diesem Plätzchen vorbeigegangen und hatte er sich umgedreht, so sah er, wie dortdrei tote Schweine zusammenkamen. Eines kam von untern herauf, eines von der Straße herunter und das dritte kam vom Fahrweg herab. Erst der Bau des Kreuzes hat diesen Spuk vertrieben.

Gemeinde

Glödnitz

Standort

Der Bildstock steht oberhalbd der Flattnitzer Landesstraße bei der Abzweigung zum Gehöft vulgo Granig.
Torf 1
9346 Glödnitz

Eigentümer / Betreuer

Michael Weyrer vulgo Granig