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Deutzer Bildstock

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock 1

Deutzer Bildstock - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock 2

Deutzer Bildstock - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock 3

Deutzer Bildstock - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock, hl. Dreifaltigkeit

Deutzer Bildstock - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock, hl. Hemma

Deutzer Bildstock - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock, hl. Florian

Deutzer Bildstock - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Deutzer Bildstock, Muttergottes mit Kind

Deutzer Bildstock - Bild 7
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Beschreibung

Der Pfeilerbildstock am Hof vulgo Deutzer geht vermutlich auf die Mitte des 17. Jhs. zurück. Für das Jahr 1927 ist eine Renovierung dokumentiert. Über viele Jahrzehnte hinweg waren die Bildstocknischen dann - aus noch ungeklärtem Grund - zugemauert und wurden erst im Zuge geplanter Renovierungsarbeiten freigelegt. Dabei kam eine barocke Schablonen-Malerei am Bildstock zu Tage. In den drei Nischen befanden sich Darstellungen in Seccotechnik aus der Mitte des 19. Jhs., Muttergottes mit Kind, den hl. Florian und die hl. Dreifaltigkeit darstellend.
Die Sanierung des Bildstockes erfolgte im Herbst 2017 durch Werner Campidell aus Feistritz/Drau, der die Heiligendarstellungen in den Nischen reinigte und restaurierte. Die darunter liegenden barocken Malereien wurden nicht freigelegt und sind deshalb im jetzigen Zustand konserviert und erhalten. Die Schablonenmalerei wurde, wo sie erhalten war, vorsichtig freigelegt und die Schablonen rekonstruiert und neu geschnitten. Danach wurde nach Befund die Schablonenmalerei rekonstruiert und die freigelegten Originalschablonen-Malerei retuschiert und ausgebessert. Auf der Südseite des Bildstockes gab es ursprünglich keine Nische und daher auch keine Malerei. Hier dürfte sich vormals ein Holztafelbild befunden haben. Im Zuge der Restaurierung erhielt diese Seite nun eine in Farbe und Maltechnik den anderen Heiligenbildern nachempfundene Darstellung der hl. Hemma.
Den oberen Abschluss des Bildstockes bildet ein Pyramidendach mit einem Kugelknauf und einem eingestrichenen Kreuz.

Legende, Geschichte, Sage

Der Hof vulgo Deutzer befindet sich seit 1908 im Familienbesitz und wurde damals von Raimund Leitgeb, dem Großvater von Siegfried Leitgam erworben. Der Familienname Leitgeb wurde versehentlich auf Leitgam umgeschrieben und man ist dann dabei geblieben.

Der Bildstock steht am alten Verbindungsweg von Glödnitz nach Deutsch-Griffen an einer vormals wichtigen Weggabelung. Heute führt am Bildstock der neu ins Leben gerufene Kräuterwanderweg vorbei. Erzählungen zufolge, soll es im frühen 20. Jh. Prozessionen von Glödnitz zum Deutzer Bildstock gegeben haben. Näheres ist dazu allerdings nicht überliefert.

Gemeinde

Glödnitz

Standort

Der Bildstock steht rund 200 m unterhalb des Gehöftes inmitten der Wiese.
Laas 2
9346 Glödnitz

Eigentümer / Betreuer

Fam. Siegfried Leitgam vulgo Deutzer

Dazu im Lexikon