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Bestereimer Otto

Bestereimer Otto

Der vielseitige Künstler kam in der niederösterreichischen Stadt Krems zur Welt. Er war Schüler von Prof. Ferdinand Andri (1871-1956) an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Am 21. Juni 1931 vermählte er sich mit Luise Feiler, eine Wiener Wagner-Sängerin. Im selben Jahr [1931] wählte er Kärnten zu seiner neuen Heimat und ließ sich in Klagenfurt nieder. Bestereimer war auch Mitglied des Männerbundes Schlaraffia. Ein bedeutender Leitspruch von ihm war: „Es sollen die Schlechten die Guten nicht knechten!“ Seiner alten Heimat blieb er verbunden, so war er auch Mitglied des Wachauer Künstlerbundes. In mühevoller Arbeit erbaute er sich eigenhändig sein Wohnhaus am Konradweg 11 im Klagenfurter Bezirk Sankt Martin. Zeitlebens war er damit beschäftigt. Ab 1934 wurde er Mitglied des Kärntner Kunstvereins. Bestereimer malte in der Hauptsache Landschaften in Aquarell und Öl, er befasste sich aber auch mit Glasmalerei. Von ihm stammen weiters Metalltreibarbeiten in Klagenfurter öffentlichen Gebäuden (Wirtschaftskammer, Konzerthaus, Christkönigskirche, Dr. Karl Renner-Schule, Grabtafel für Primus Lessiak an der Sankt Martiner Kirche). Hinzu kamen Werke in Sgraffito- und Freskotechnik.
Der akademische Maler starb am 29. Dezember 1967 an den Folgen von Lungenkrebs.