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Hildebrand Quelle

Foto: Johann Jaritz 2006

Fließendes Quellwasser am Hildebrand-Brunnen

Hildebrand Quelle - Bild 1

Foto: Johann Jaritz 2006

Hildebrand-Quelle mit Josef Eckert-Gedächtnisstein westlich von Gottesbichl

Hildebrand Quelle - Bild 2

Foto: Johann Jaritz 2006

Josef Eckert-Gedächtnisstein als Bodenplatte im Flurdenkmal

Hildebrand Quelle - Bild 3
Thumb 1 Thumb 2 Thumb 3

Beschreibung

Ein mit fensterartigen Öffnungen durchbrochener zylindrischen Steinbau mit an der Basis austretendem Quellwasser am Nordrand eines Sumpfes westlich von Gottesbichl. Als Bodenplatte eingefügt ein mehrfach gebrochener Gedächtnisstein mit Inschrift. Zwei weitere Inschriften auf weißen Marmortafeln auf der West bzw. Ostseite.

Legende, Geschichte, Sage

Der Brunnen wurde 1903 vom Ehepaar August und Emma Hildebrand zu Ehren des Wiesenbaumeisters Josef Eckert (1854-1903) errichtet. Eckert, ein deutscher Wiesentechniker kam 1891 mit seiner Familie nach Klagenfurt, um dort das Wiesenbauinstitut zu übernehmen. Er wurde auch Lehrer an der Ackerbauschule in Klagenfurt und Wiesenbaumeister der Kärntner Landwirtschaftsgesellschaft. Ein wesentliches Anliegen jener Zeit war die Urbarmachung von Feuchtwiesen, Mooren und Ödland. Neben vielen kleineren Projekten leitete er auch größere wie die Sumpftrockenlegung des Treßdorfer Moores im Gailtal.

Bisherige Anmerkungen:

25.10.2009 | 19:39 | Robert

War heute 25.Okt.2009 interessehalber (zwecks Geschmacksprobe) bei der Quelle, nicht leicht zu finden, leider gab´s kein fließendes Quellwasser, sieht recht ausgetrocknet aus, oder wird zwischenzeitig das gesamte Wasser gefasst. (Wasserbassin unmittelbar angrenzend)

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Motive / Inschriften

„DEN MANNEN DES WIESENBAUMEISTERS JOSEF ECKERT 1854 - 1908“ (Gedächtnisstein); „ALLEN DURSTENDEN gewidmet von August u. Emma HILDEBRAND 1903“ (Ostseite); „Wer nicht einsehen will, dass entwässerte Wiesen mehr werth sind als sumpfige, der ist das Glück nicht werth, ein freier Bauer zu sein.“ (Westseite)

Gemeinde

Klagenfurt am Wörthersee

Standort

Am Nordrand eines Sumpfes westlich von Gottesbichl.

Entstehungszeit

20. Jh.

KünstlerIn

unbekannt

Eigentümer / Betreuer

unbekannt

Dazu im Lexikon