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Kollerhofkreuz renoviert

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert 1

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert 2

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert 3

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 3

Kollerhofkreuz renoviert, Mariä Verkündigung

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert, hl. Florian

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert, hl. Michael

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Kollerhofkreuz renoviert, hl. Christophorus

Kollerhofkreuz renoviert - Bild 7
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Beschreibung

Beim Kollerhofkreuz handelt es sich um einen massiven Bildstock, der auf Grund seines großen Umfanges auch das "Dicke Kreuz" genannt wird.
Der Bildstock erhebt sich ohne Sockel direkt aus dem Boden. Er hat einen 8-eckigen Schaft, der fast kreisrund wirkt, und darüber erhebt sich der Nischenkörper, der abgerundete Ecken besitzt. Darauf ruht ein mächtiges Steinplattldach. Dieses war früher mit einer Wetterfahne bekrönt und trägt heute nur mehr ein einfaches Kreuz als Zierde. 1961 wurde der Bildstock renoviert, das Dach neu eingedeckt sowie die Nischen durch Josefine Kreuzer neu gestaltet.
Der Bildstock stand ursprünglich westlich der Straße. Im Zuge der Straßenbaumaßnahmen 1965/66 erfolgte die Überstellung des Kollerhofkreuzes an seinen heutigen Standort östlich der Klagenfurter Straße. Auf die Initiative des Verschönerungsvereines der Stadt St. Veit a. d. Glan erfolgte dann im Jahr 2011 eine umfassende Renovierung des Bildstockes. Die Neugestaltung der Nischenbilder erfolgte durch Roland Mutter.

Legende, Geschichte, Sage

Das Kollerhofkreuz wurde erstmals in der Burgfriedbeschreibung von 1565 als südlicher Grenzpunkt zwischen dem Stadtburgfried St. Veit und dem Landgericht Karlsberg erwähnt und ist somit noch wesentlich älteren Ursprungs. Den Namen hat der Bildstock vom Gehöft vulgo Kollerhof in der kleinen Ortschaft St. Andrä am Ostrand des Muraunberges.

Der Bildstock diente für die Kollerhofer, die früher zur Pfarre St. Michael am Zollfeld gehörten, bei Beerdigungen als Totenrast am Weg zur Kirche. Außerdem steht er am Weg der "Vierbergler", die alljährlich am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, von St. Veit auf den Magdalensberg ziehen.

In der Bevölkerung wird erzählt, dass früher dicke Menschen, die in der Umgebung lebten, manchmal mit dem Vorwurf konfrontiert wurden: "Bist ja schon dicker als das Kollerhofkreuz!".

Motive / Inschriften

Im Osten: hl. Christopherus
Im Süden: Erzengel Michael
Im Westen: hl. Florian
Im Norden: Mariä Verkündigung

Gemeinde

St. Veit a. d. Glan

Standort

Der Bildstock steht direkt an der Straße an der Abzweigung Klagenfurter Straße/Kollerhofweg.
Glandorf, Klagenfurter Straße
9300 St.Veit a. d. Glan

KünstlerIn

Roland Mutter