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KULTURDENKMÄLER in KÄRNTEN und SLOWENIEN

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Maultaschkreuz

Legende, Sage, Geschichte

Der Sage nach wurde der Hügel, auf dem der Bildstock steht, von Soldaten der Margarethe Maultasch anlässlich einer vergeblichen Belagerung aufgeschüttet, die es allerdings geschichtlich nicht gegeben hat. Möglicherweise geht der Hügel in urgeschichtliche Zeit zurück.
Die Bildsäule diente auch als Grenzstein.

Beschreibung

Das Maultasch-Kreuz befindet sich südlich von Launsdorf nahe Hochosterwitz auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel und ist wegen der bestellten Äcker ringsum schwer zugänglich.
Es handelt sich um einen marmornen Bildstock, aus einem Stein gehauen, mit einem ca. 2 m hohen Schaft, der auf einem Sockel aufsitzt, einem 4-seitigen Tabernakel mit Reliefdarstellungen und einem Zeltdach.
Das Maultaschkreuz stammt aus der Renaissance (Markl/Gutterer: um 1570) und ist in einem mäßigen Erhaltungszustand. Renovierungsarbeiten sind keine bekannt.

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