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Ziegelgitterfenster vulgo Mareier

Foto: Karin Huber 2025

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier 1

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier 2

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier 3

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier 4

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 4

Foto: Karin Huber 2025

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier 5

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Mareierstadel 6

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Mareierstadel 7

Ziegelgitterfenster vulgo Mareier - Bild 7
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Beschreibung

Das Wirtschaftsgebäude der Liegenschaft vulgo Mareier, in St. Leonhard allgemein als Limaruttistadel bekannt, weist einen L-förmigen Grundriss auf und wurde im Jahr 1893 vom damaligen Eigentümer Josef Lichtenegger auf der Parzelle Nr. 160 in seiner heutigen Form erbaut. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung eines bereits zuvor bestehenden, wesentlich kleineren Stallgebäudes, was sich am Mauerwerk deutlich erkennen lässt. Der ältere Gebäudeteil umfasst die nordwestliche Ecke des Stadels, wie auch aus dem Franziszeischen Kataster hervorgeht. In den Bestandsplänen ist das Erdgeschoss mit den Nutzungen „Pferdestallung“ und „Stallung“ ausgewiesen, was auf eine funktionale Trennung innerhalb des Stallbereichs schließen lässt.
Die zur Höllgasse hin ausgerichtete Rückseite des Gebäudes hat eine Länge von ca. 20 m und eine Breite von etwa 10 m. Während an der Nordseite des Stadels der ältere Gebäudeteil zwei rechteckige Ziegelgitterfenster mit einer ganz einfachen Musterung aufweist, sind die erst 1893 entstandenen spitzbogigen Fenster um einiges größer und aufwendiger gestaltet. Gartenseitig sind die Ziegelgitterfenster dann noch schöner gearbeitet und befinden sich auch in einem sehr guten Erhaltungszustand.
Ein im Zuge von Bauarbeiten gefundener Ziegel besitzt ein großes "L" als Ziegelzeichen, was auf den Bauherrn Lichtenegger oder die Brennerei schließen lässt.

Legende, Geschichte, Sage

Die Familie Limarutti erwarb die Liegenschaft Hauptplatz 6, vulgo Mareier, ca. um 1900 vom Vorbesitzer Josef Lichtenegger. Innerhalb der Familie wurde die Liegenschaft dann über mehrere Generationen weitergegeben und befindet sich seit 2019 im Eigentum von Karin & Friedrich Huber, wobei Karin Huber die Enkelin von Maria und Karl Limarutti ist.

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Der Stadel grenzt östlich an das Bürgerhaus an und ist mit seiner Außenfassade zur Höllgasse hin sichtbar.
Hauptplatz 6
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Entstehungszeit

1893

Eigentümer / Betreuer

Karin & Friedrich Huber vulgo Mareier