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Schieflinger Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Schieflinger Kreuz 1

Schieflinger Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Schieflinger Kreuz 2

Schieflinger Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Schieflinger Kreuz 3

Schieflinger Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Schieflinger Kreuz 4

Schieflinger Kreuz - Bild 4

Foto: Landjugend Schiefling 2025

Schieflinger Kreuz mit Landjugend Schiefling

Schieflinger Kreuz - Bild 5

Foto: Landjugend Schiefling 2025

Schieflinger Kreuz, Feldmesse mit Pfr. Martin Edlinger

Schieflinger Kreuz - Bild 6

Foto: Landjugend Schiefling 2025

Schieflinger Kreuz, gemeinsames Fest im Anschluss an die Bergmesse

Schieflinger Kreuz - Bild 7
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Beschreibung

Auf Vorschlag von Obmann Alois Steinkellner errichtete die Dorfgemeinschaft Schiefling das Steinkreuz auf den sogenannten Kollmannsöfen, einer markanten Steinformation auf der Koralpe in 1.745 m Seehöhe oberhalb der Görlitzer Hütte. Der vermessungstechnisch exakt bestimmte Standort des Kreuzes befindet sich allerdings bereits auf dem Gemeindegebiet von Preitenegg, wo auch die erforderlichen Bauverhandlungen geführt wurden. Der Name des Kreuzes verweist auf seine Erbauer, die Schieflinger Dorfgemeinschaft, von der es bis heute betreut wird. Der Standort wurde bewusst gewählt, da die Kollmannsöfen eine eindrucksvolle Fernsicht bieten. Durch die zahlreichen Arbeitsstunden, die unter anderem für das händische Sammeln der Steine aufgewendet wurden, rückten die Mitglieder der Dorfgemeinschaft noch enger zusammen.

Der Baubeginn erfolgte am 18. September 1992, die feierliche Einweihung im Juli 1993 durch Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari. Im August 1994 wurde erstmals eine Almmesse bei dem Kreuz gefeiert. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts errichtete die Landjugend Schiefling 2024 den Steinaltar unterhalb des Kreuzes.
Eine Zusatztafel am Sockel nennt die Namen jener inzwischen verstorbenen Mitglieder der Dorfgemeinschaft, die an der Errichtung des Steinkreuzes mitgearbeitet haben.

Legende, Geschichte, Sage

Seit der Errichtung des Kreuzes auf den Kollmannsöfen im Jahr 1992 findet hier alljährlich im August eine Feldmesse statt. Traditionell wird dabei der Wettersegen in alle vier Himmelsrichtungen erteilt. Für die Bewirtung der Messbesucher sorgt an diesem Tag die Landjugend Schiefling.
Das Schieflinger Kreuz dient außerdem als markanter Orientierungspunkt für Pilger auf dem Weg vom Lavanttal zur Marienwallfahrtskirche Hirschegg.

Motive / Inschriften

Folgende Kameraden, die bei der Errichtung mitgearbeitet haben, sind inzwischen verstorben:
Franz Poms, 1997
Max Brunner, 2005
Otto Klöcker, 2011
Erich Langthaler, 2018
Pius Ranak, 2018
Herbert Koitz, 2019

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Das Kreuz steht 10 Gehminuten oberhalb der Görlitzer Hütte bei den Kollmannsöfen auf 1.745 m Seehöhe.
Görlitzer Alm
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Entstehungszeit

1992

Eigentümer / Betreuer

Dorfgemeinschaft Schiefling/Landjugend Schiefling