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Ziegelgitterfenster vlg. Stüber

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber 1

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber 2

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber, Giebelseite

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber 4

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber 5

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber, östliche Giebelfront

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber 7

Ziegelgitterfenster vlg. Stüber - Bild 7
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Beschreibung

Es ist davon auszugehen, dass der Stadel vulgo Stüber in seiner heutigen Form erst in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. errichtet wurde, da der im Franziszeischen Kataster eingezeichnete Vorgängerbau eine andere Ausrichtung aufweist. Auch die Ausführung der Ziegelgitterfenster spricht für diese zeitliche Einordnung. Mit den Ausmaßen von rund 32 m x 12 m besitzt der Stüberstadel eine beachtliche Größe. An der Südseite befinden sich 8 rundbogige Stadelfenster mit unterschiedlichen Ziegelmustern. An der Nordseite sind es nur mehr 7 Stadelfenster, nachdem eines vermauert worden ist, die in ihrer Gestaltung jenen auf der gegenüberliegenden Hausseite entsprechen. Die giebelseitigen, zur Straße hin ausgerichteten Stadelfenster besitzen ein Muster gegen Schlagregen.
Im Jahr 1942 wurden das Wohnhaus, erbaut 1550, und der Stadel durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen und danach erneuert. Seit etwa der Mitte der 1950er-Jahre ist die Landwirtschaft eingestellt.

Legende, Geschichte, Sage

Im Haus Hauptplatz 23, vulgo Stüber, war in den 1920-iger Jahren die Weinstube Concordia untergebracht: In dieser Zeit war Dr. Karl Trost Besitzer des Gebäudes und Fr. Pöllinger die Wirtin der erwähnten Weinstube. Nach 1950 war in dem Gebäude vorübergehend die „Kärntner Sparkasse“ eingemietet, weitere immer wieder wechselnde Betriebe folgten.
Dr. Karl Trost vulgo Stüber (Hauptplatz 23) betrieb, so wird erzählt, gemeinsam mit seinem damaligen Nachbarn und Lebensmittelhändler Philipp Köppl vulgo Thurnlederer (Hauptplatz 22) eine ausgiebige Landwirtschaft. Daher auch der große Stadel samt Obstgarten mit Eingang über die Turnergasse.

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Der Stadel steht südlich parallel zum Wohnhaus.
Hauptplatz 23
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Entstehungszeit

2. H. 19. Jh.

Eigentümer / Betreuer

Dr. Klaus & Helmut Lindner