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Pogritzkapelle

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Beschreibung

Die auf annähernd quadratischem Grundriss erbaute Wegkapelle besitzt ein mit Holzschindeln gedecktes Walmdach, bekrönt von einem einfach gestrichenen Kreuz. Zwei kleine seitliche Fenster spenden dem Innenraum Licht. Die rechteckige hölzerne Eingangstür erlaubt einen Blick in das Innere der Kapelle, die zuletzt um das Jahr 2005 renoviert worden ist.

Legende, Geschichte, Sage

Die Hofstelle vulgo Pogritz wurde 1909 von den Urgroßeltern von Albert Rieger erworben und befindet sich seither im Familienbesitz. Die Kapelle bestand bereits damals. An der Kapelle, die an einer Abzweigung des alten Fußweges nach Gräbern zur Wallfahrtskirche hll. Philippus und Jakobus führt, geht heute der Hemmapilgerweg nach Gurk vorbei. Hier werden immer wieder Maiandachten gefeiert.

Motive / Inschriften

Inschrift: Gelobt sei Jesus Christus
Vorne links: gerahmtes Bild des hl. Wendelin
Vorne rechts: gerahmtes Bild des hl. Leonhard
Innen Mitte: kleiner hölzerner Wandaltar mit Lourdesstatue
Innen rechts: Mauernische mit liegender Gewandstatue des Jesuskindes. Das Kind ist fest in Tücher gewickelt, wie es bei Säuglingen bis in die Mitte des 19. Jhs. weit verbreitet war; das verwendete Textil ist mit dem Christusmonogramm (IHS) bestickt.

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Die Kapelle steht an der Straße auf Höhe der Hofstelle vulgo Pogritz.
Gräbern 33
9461 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Eigentümer / Betreuer

Fam. Albert Rieger vulgo Pogritz