Login



Urbelebauerkreuz

Thumb 1 Thumb 2 Thumb 3 Thumb 4 Thumb 5 Thumb 6 Thumb 7

Beschreibung

Das aktuell bestehende Kreuz an der Lichtengrabenstraße geht auf das Jahr 1964/65 zurück und wurde als Ersatz für ein bereits zuvor bestehendes und abgemorschtes Wegkreuz errichtet. Hans Monsberger, der damals den Grund beim Kreuz käuflich erworben hatte, stellte das benötigte Holz für das Kreuz zur Verfügung. Franz Schatz, von Beruf Zimmermann und Schwiegervater seiner Tochter Emma Monsberger, fertigte das Kreuz kostenlos aus Dank für seine Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft. Der holzgeschnitzte Herrgott wiederum wurde vom alten auf das neue Kreuz übertragen, nachdem er von Hubert Hochleitner restauriert worden war. 1992 wurde das Kreuz renoviert und erhielt eine von Walter Karner gefertigte stabile Bodenverankerung.

Legende, Geschichte, Sage

Das Kreuz steht am Grund der Familie Monsberger rund 100 m südlich der ehemaligen Hofstelle vulgo Urbelebauer, mit der vormaligen Adresse Lichtengraben 6, deren Gebäude längst abgerissen sind. Der Vulgarname leitet sich vom Vornamen Urban ab. Im Franziszeischen Kataster ist vulgo Urbelebauer allerdings unter dem Namen Kalkgrubenkeusche eingetragen, wohl als Hinweis auf einen nahen Felsen und den Umstand, dass hier früher Kalk gebrannt wurde.

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Das Kreuz steht an der Straße im Lichtengraben rund 300 m südlich vom vulgo Aslbauer.
Lichtengraben
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Eigentümer / Betreuer

Hans Monsberger