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Ehemalige Sattlermühle

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle 1

Ehemalige Sattlermühle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle 2

Ehemalige Sattlermühle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle 3

Ehemalige Sattlermühle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle 4

Ehemalige Sattlermühle - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle, Leinsamenpresse

Ehemalige Sattlermühle - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle, Einschütttrichter

Ehemalige Sattlermühle - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Ehemalige Sattlermühle 6

Ehemalige Sattlermühle - Bild 7
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Beschreibung

Die ehemalige Mühle mit 5 Mahlgängen und einer Leinsamenpresse ist mit allen notwendigen Gerätschaften bis heute erhalten geblieben. Die Entnahme des Wassers für die Sattlermühle erfolgte aus dem Lichtengrabenbach nördlich der Hofstelle und der Mühlkanal führte, wie im Franziszeischen Kataster ersichtlich ist, östlich an der Mühle vorbei.
Das Mühlengebäude dürfte in zwei Bauphasen errichtet worden sein. So ist bei der Leinsamenpresse im vorderen Teil der Mühle die Jahreszahl 1910 im Mauerwerk eingelassen und auf den Stufen, die in den hinteren Bereich der Mühle führen, findet sich die Jahreszahl 1911 mit dem Namen Alois Sturmer.

Legende, Geschichte, Sage

Der Erbhof vulgo Sattlermühle wurde erstmals im Jahr 1848 unter dem Besitzer Neureiter erwähnt. 1889 führte Genoveva Neureiter den Hof weiter. 1904 kam die Hofstelle erstmals in den Besitz der Familie Sturmer, in welchem sie sich heute noch befindet. Von Besitzer Alois Sturmer wurde im Jahr 1920 ein eigenes Wasserkraftwerk für die Stromversorgung errichtet. Die damit erzeugte Energie war damals bereits so groß, dass zwei nahe gelegene Gehöfte mitversorgt werden konnten. 1967 wurde der Hof an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Die Bauern brachten ihr Getreide aus nah und fern zum Mahlen zur Sattlermühle. Auch Mohn, Leinsamen und Sonnenblumenkerne ließen sie hier pressen. Die Mühle war bis 1958 in Betrieb.

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Die Mühle steht unweit des Wohnhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Lichtengraben 10
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Eigentümer / Betreuer

Sophie Fuchs vulgo Sattlermühle