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Pestkreuz Stadtgrabenweg

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg 1

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg 2

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg 3

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg, hl. Dreifaltigkeit

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg, hl. Leonhard

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg, hl. Laurentius

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Pestkreuz Stadtgrabenweg, Muttergottes mit Kind

Pestkreuz Stadtgrabenweg - Bild 7
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Beschreibung

Beim Pestkreuz an der Nordeinfahrt von Bad St. Leonhard am Stadtgrabenweg nördlich von Schloss Ehrenfels, handelt es sich um einen massiven zweigeschossigen Breitpfeilerstock mit einem abgetreppten Satteldach und unterschiedlich großen Nischen.
Herr Kilian Magnaes aus Bad St. Leonhard ließ es nach der Rückkehr aus russischer Gefangenschaft 1947 aus Dankbarkeit renovieren und von Franz Schüßler ausmalen.
Eine neuerliche grundlegende Restaurierung des Bildstockes erfolgte im Jahr 1995 auf Initiative des Lions-Clubs Bad St. Leonhard mit Unterstützung der Eigentümerfamilie Maria und Adam Oswald sowie Spendengeldern der heimischen Bevölkerung. 2005 wurden die Heiligendarstellungen in den Nischen von M. Moser renoviert, und 2015/16 veranlasste Martin Oswald, Enkel von Adam Oswald, die Neueindeckung des Pestkreuzes.

Legende, Geschichte, Sage

Nicht nur in seiner Bauweise erinnert der Bildstock am Stadtgrabenweg an das Waichkreuz am Lindenweg bei der Leonhardikirche, bei dem es sich ebenfalls um ein Pestkreuz handelt, sondern auch die Heiligendarstellungen der beiden Objekte sind weitgehend ident.
Die Pestkreuze wurden vielfach direkt über ehemaligen Pestgräbern errichtet, da die Seuchenopfer nicht auf dem kirchlichen Friedhof beerdigt werden durften.

Motive / Inschriften

Inschrift im Giebel: Pestjahr 1680 - 1715
Darstellung Hauptnische: hl. Dreifaltigkeit
Nische links: hl. Leonhard
Nische rechts: hl. Laurentius
Im Giebel: Muttergottes mit Kind

Gemeinde

Bad St. Leonhard im Lavanttal

Standort

Der Bildstock steht am nördlichen Beginn des Stadtgrabenweges.
Stadtgrabenweg
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Entstehungszeit

1680 - 1715

KünstlerIn

M. Moser

Eigentümer / Betreuer

Martin Oswald