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Nepomukkreuz Maglern

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz 1

Nepomukkreuz Maglern - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz 2

Nepomukkreuz Maglern - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz 3

Nepomukkreuz Maglern - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz, hl. Nepomuk 1

Nepomukkreuz Maglern - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz, hl. Nepomuk 2

Nepomukkreuz Maglern - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz, hl. Nepomuk 3

Nepomukkreuz Maglern - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Nepomukkreuz, hl. Nepomuk 4

Nepomukkreuz Maglern - Bild 7
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Beschreibung

Beim Nepomukkreuz handelt es sich um einen Breitpfeilerstock mit einer bis zum Boden reichenden Rundbogennische, gesichert durch eine schmiedeeiserne Tür, und einem mit Holzschindeln gedeckten Pyramidendach, dessen oberen Abschluss ein einfach gestrichenes Kreuz bildet. An der Geländekante zur Gailitz, vermutlich in den 1930er-Jahren erbaut, birgt der Bildstock eine barocke Nepomukstatue.

Eine erste Renovierung des Nepomukkreuzes erfolgte 1971 durch Michael Makovc aus Gailitz, im Zuge dessen auch der Dachstuhl erneuert wurde. Das schon recht verblichene Bild der hl. Familie an der rechten Innenwand sowie Reste eines Sternenhimmels an der Bildstockdecke stammen von 1998, ebenfalls gemalt von Michael Makovc. Das Heiligenbild an der linken Innenwand ist nicht mehr erhalten.
Ebenfalls im Jahr 1998 erfolgte eine fachgerechte Restaurierung der Nepomukstatue durch Franz Hendrich, einen Mitarbeiter der Restauratorenwerkstatt Campidell in Feistritz/Drau, sowie die Erneuerung des Außenverputzes.

Legende, Geschichte, Sage

Der Vulgarname der Familie Fercher lautet neben Wispelhofer auch noch Bleischmelz bzw. Tarinz, wobei sich der Name Bleischmelz auf den Umstand bezieht, dass es nur wenige Meter unterhalb des Wohnhauses vormals eine Bleischmelze gegeben hat, wie auch die in den Karten eingetragene geografische Bezeichnung "Schmelz" bestätigt. Im Franziszeischen Kataster ist die Angabe dazu noch präziser, findet sich hier bei den Häusern Maglern 31 und 32 doch der Eintrag "k. k. Bleyschmölz". In der vormaligen Bleischmelze, keine 100 m unterhalb des Bildstockes bzw. des Wohnhauses vulgo Wispelhofer gelegen - das langgestreckte Gebäude besteht nach wie vor -, wurde das im Bergbauort Raibl (italienisch: Cave del Predil) abgebaute Schwermetall weiterverarbeitet.

Der Umstand, dass der Bildstock in Maglern an der Abbruchkante zum Fluss Schlitza (Gailitz) eine Statue des hl. Nepomuk birgt, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die unweit der Bleischmelze über die Gailitz führende Autobrücke im Zuge eines Hochwassers in den 1930er Jahren hinweggerissen und der dort befindliche Nepomuk später aus dem Uferschlamm geborgen worden ist. Da die Autobrücke nicht mehr erneuert wurde (heute gibt es hier nur eine Fußgängerbrücke über die Gailitz), erhielt der Heilige einen neuen Standort oberhalb des Flusses im vermutlich eigens dafür erbauten Bildstock. Bestätigung findet diese Vermutung durch den bei älteren Bewohnern von Maglern verbreiteten Spruch vom "Nepomuk, der in der Let'n huckt."
Der Bildstock ist inzwischen Station jener mittelkärntner Pilger, die traditionsgemäß alljährlich am Weg von Metnitz auf den Monte Lussari hier vorbeikommen und von dieser Stelle erstmals den Luschariberg, das Ziel ihrer Wallfahrt, erblicken.

Gemeinde

Arnoldstein

Standort

Der Bildstock steht unweit des Wohnhauses Maglern 32 an einer Geländestufe zur Gailitz.
Maglern 32
9602 Arnoldstein

Entstehungszeit

1930-er Jahre

Eigentümer / Betreuer

Fam. Heinz Fercher vulgo Wispelhofer