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Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrünn

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrünn 1

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrün - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrünn 2

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrün - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrünn 3

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrün - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2023

Gefallenengedenkstätte St. Leonhard, Sgraffito des Auferstandenen

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrün - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2024

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrünn 5

Gefallenengedenktafeln St. Leonhard b. Siebenbrün - Bild 5
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Beschreibung

Der ursprünglich zur Aufbahrung der Verstorbenen genutzte kleine Kapellenbau an der Ostseite des Friedhofs von St. Leonhard wurde 1924 in eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs umgestaltet. Zu diesem Zweck wurden an der westseitigen Mauer Gedenktafeln mit den Namen der Opfer des Ersten Weltkriegs angebracht. Ein darüber befindliches Sgraffito zeigt den auferstandenen Christus, Symbol für die Überwindung des Todes und das ewige Leben.
Die Gefallenengedenkstätte am Friedhof wird bei der Gräbersegnung zu Allerheiligen stets mit eingebunden.

Legende, Geschichte, Sage

Der in die Friedhofsmauer integrierte kleine Bau, an dessen Westfassade die Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs angebracht sind, wurde ungefähr bis Mitte der 1970-er Jahre zur Aufbahrung der Verstorbenen genutzt und ist seither nur mehr als Geräteschuppen in Verwendung.

Motive / Inschriften

Den Helden im Weltkrieg 1914 - 1918

Gefallenenliste Tafel links vom Eingang:

Franz Pinter, geb. 21.11.1887, vermisst
Johann Jaklitsch, geb. 14.1.1889, gest. 27.5.1915
Josef Oprisnig, geb. 10.1.1887, gest. 4.2.1916
Johann Romauf, geb. 31.12.1893, gest. 1915 Russland
Blasius Wucherer, geb. 26.10.1896, vermisst 1915 Russland
Alois Podlipnig, geb. 22.4.1891, gef. 7.10.1914, Ungarn
Albin Kremser, geb. 1.3.1883, gef. 18.8.1916 bei Görz
Franz Podlipnig, geb. 30.3.1895, gef. 7.9.1915 in Gallizien
Valentin Urschitz, geb. 10.20.1882, gef. 1.11.1916 am Isonzo
Valentin Meisslitzer, geb. 5.2.1895, gef. 12.1.1917 bei Görz
Josef Pinter, geb. 16.2.1896, geb. 16.3.1917 am Mittagskofel
Peter Martinz, geb. 19.10.1889, gef. 24.8.1917 am Isonzo
Franz Wallas, geb. 27.7.1887, vermisst 1914 russische Front
Georg Kazianka, geb. 29.12.1895, vermisst 1915
Matthias Pinter, geb. 26.5.1878, gest. 1914 in Klagenfurt

Gefallenenliste Tafel rechts vom Eingang:

Johann Pinter, 26.2.1889, gef. 14.12.1914 in Galizien
Martin Wirtitsch, geb. 5.11.1894, gef. 21.4.1915 in Galizien
Ullrich Bergmann, geb. 16.7.1885, gef. 19.5.1915 bei Kolomea
Peter Kepold, geb. 14.6.1895, gef. 14.7.1915 am Dnyester
Johann Kutin, geb. 27.9.1896, gef. 21.7.1915 in Galizien
Jakob Gallob, geb. 30.4.1886, gef. 22.10.1915 bei Flitsch
Lukas Galle, geb. 17.10.1893, gef. 25.11.1915
Johann Koller, geb. 20.12.1886, gef. 4.3.1916 bei Kastrein
Anton Klawora, geb. 11.1.1893, gef. 18.3.1916 am Plöckenpass
Josef Knoflacher, geb. 19.3.1885, vermisst 1915 in Galizien
Andreas Oitzl, geb. 27.2.1876, vermisst 1915
Matthias Mickl, geb. 29.3.1891, gest. 20.6.1915, Marmarostziget (= Marmarosch) Ungarn
Josef Fojan, geb. 6.1.1896, gest. 24.6.1916
Franz Mörtl, geb. 17.7.1895, gest. 14.10.1916 bei Görz
Johann Rijavec, geb. 2.3.1889, verunglückt 1.6.1918 in Wollersdorf
Matthias Knoflacher, geb. 14.2.1896, gest. 18.11.1918 in Korpitsch
Franz Schuller, geb. 24.2.1875, gest. 23.7.1920
Josef Podlipnig, geb. 28.7.1898, gest. 10.9.1922
Franz KUgi, geb. 8.8.1892, gest. 12.12.1922

Gemeinde

Arnoldstein

Standort

Die Gedenkstätte befindet sich an der ostseitigen Friedhofsmauer.
St. Leonhard b. Siebenbrünn
9587 Arnoldstein

Entstehungszeit

1924

Eigentümer / Betreuer

Pfarre St. Leonhard b. Siebenbrünn