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Michalekreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz 1

Michalekreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz 2

Michalekreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz 3

Michalekreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz, Kruzifix 1

Michalekreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz, Kruzifix 2

Michalekreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz, Kruzifix 3

Michalekreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2022

Michalekreuz, Kruzifix 4

Michalekreuz - Bild 7
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Beschreibung

Das Michalekreuz, ein Kastenkreuz aus Lärchenholz mit einem breiten Satteldach, geht in seiner heutigen Form auf die Mitte der 1970-er Jahre zurück und wurde damals von Franz Steinwender, dem Vater von Peter Steinwender, neu errichtet. Das gußeiserne Kruzifix stellte Pfarrer Otto Gritsch zur Verfügung, der auch die Segnung des Wegkreuzes vornahm. Vermutlich gab es bereits ein Vorgängerkreuz an diesem Platz, der früher einen wichtigen Kreuzungspunkt darstellte und von wo bis heute ein alter, derzeit nur mehr als Fußweg zu benutzender Rechtsweg talwärts über das Gehöft vulgo Hofbauer nach Deutsch-Griffen führt.

Legende, Geschichte, Sage

Das gepflegte Holzkreuz mitten im Wald an der Straße nach Arlsdorf scheint auf den ersten Blick keine besonderes Bedeutung zu haben, außer dass es sich mit einer beigestellten Holzbank dem Wanderer als idyllischen Rastplatz anbietet. Ein Blick auf den Franziszeischen Kataster zeigt allerdings, dass sich vormals genau an dieser Stelle - wohl noch bis Mitte des 20. Jhs. - fünf Wege kreuzten. Die von den Gehöften der höher gelegenen Nachbarortschaften Bischofsberg, Gantschach und Ratzendorf kommenden Verbindungswege führten über das Michalekreuz weiter talwärts und vorbei am vulgo Hofbauer direkt bis ins Ortszentrum von Deutsch-Griffen. Das Michalekreuz hatte also die wichtige Funktion eines Wegkreuzes. Es ist naheliegend, dass die erwähnten Verbindungswege auch als Schulweg bzw. Kirchsteig genutzt wurden und bei Beerdigungen am Weg zum Friedhof das Kreuz möglicherweise auch die Funktion einer Totenrast erfüllte.

Die Bezeichnung Michale leitet sich vom einstigen Hofbesitzer Michael Allesch im späten 19. Jh. ab, im Grundbuch ist die Hofstelle in Arlsdorf, zu welcher das Kreuz gehört, jedoch als vulgo Eyper bzw. Eiper eingetragen. Das Gehöft war bis ins 19. Jh. der Grundherrschaft des Domkapitels Gurk untertänig.

Gemeinde

Deutsch-Griffen

Standort

Das Kreuz steht an einer Weggabelung an der Straße nach Arlsdorf.
Arlsdorf 5
9572 Deutsch-Griffen

Eigentümer / Betreuer

Fam. Peter Steinwender vulgo Eyper