Beim Maxkreuz handelt es sich um ein sogenanntes Passionskreuz. Also ein Kreuz, bei dem neben einem Kruzifix auch die geschnitzten Leidenswerkzeuge Christi am Kreuzbalken angebracht sind. So finden sich hier u. a. Hammer, Holzstange mit Schwamm, der Geldbeutel mit den dreißig Silberlingen, drei Würfel mit welchen um den Rock Christi gewürfelt wurde, der Hahn und ein Krug. Das Kreuz wurde zuletzt 1990 erneuert und am Sonntag, dem 21. Oktober desselben Jahres, von Pfarrer Otto Gritsch unter reger Anteilnahme der Nachbarschaft gesegnet.
Die Bezeichnung Maxkreuz leitet sich vermutlich von der sogenannten Maxsäge ab, die sich bis zum Jahr 1980 ein Stück taleinwärts am Griffnerbach befunden hat.
Das Maxkreuz steht auf Wegscheidergrund, Eigentümer des Kreuzes ist allerdings Helmut Köck vulgo Brandstätter.
In der Nachbarschaft ist das Kreuz aber auch unter der Bezeichnung Kreuzbauerkreuz bekannt. Es war vormals Ziel von Bittprozessionen.
Zur Entstehung des Kreuzes ist folgende Geschichte überliefert, die sich an einem Faschingsdienstag ereignet haben soll:
An diesem Tag war es üblich "auf'n Tanz" zu gehen. So hielt es auch eine junge hübsche Frau aus dem Dorf, die beim Faschingsfest allen auffiel, weil sie besonders gerne tanzte. Zu jener Zeit galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass der Tanz um Mitternacht enden musste. Als nun zu vorgerückter Stunde noch ein fescher Jägersmann beim Fest erschien und das Mädchen zum Tanzen aufforderte, feierte sie, ohne auf die Zeit zu achten, weiter. Niemand ahnte, dass sich hinter der Maske des Jägers in Wirklichkeit der Teufel verbarg. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Als sich die junge Frau schließlich erst nach Mitternacht auf den Heimweg machte, zeigte der Teufel plötzlich sein wahres Gesicht, packte sie, brauste mit ihr durch die Lüfte davon und zerfetzte das arme Geschöpf. Hiernach fuhr er mit der Seele des Mädchens geradewegs in die Hölle hinab. Zurück blieben nur einige Kleidungsstücke. Im Gedenken an das furchtbare Geschehnis errichteten die Dörfler an der Stelle des Unglücks ein Kreuz.
Deutsch-Griffen
Das Kreuz steht an einer Weggabelung im Ortsteil Tanzenberg beim vulgo Wegscheider.
Tanzenberg 17
9572 Deutsch-Griffen
Helmut Köck vulgo Brandstätter/Fam. Münzer vulgo Wegscheiderkeusche
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | Deutsch-Griffen |
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen