Das Gritzerkreuz ist ein massiver Laubenbildstock mit einem vorgezogen Dach, das auf quadratischen Sockeln mit Rundsäulen aufliegt. Es besitzt ein Pyramidendach mit einem großen, eingestrichenen Metallkruzifix als oberen Abschluss.
"Då draußn då, då håmt se darzöhlt, dass vom Gritzer a Knecht a Dirn darschlågn håt. Dås is dar Wabngråbn deshålb. Vom Gritzer - wår a Knecht und a Dirn, de håmt sich hålt irgendwia zerstrittn, und er håt sie darschlågn! Is schon viel frühar gwesen, wal de Großmuattar gsågt håt, då wår sie noch daham. Sie wår noch so a Diandle, wia ihrn erzöhlt wordn is von ihrer Muatta."
(Barbara Felsner Brückl - wo die Görtschitz in die Gurk fließt 2003)
Im Inneren besitzt der Bildstock ein Kruzifix vor gemaltem Hintergrund, flankiert von zwei knienden Engeln. Darunter befindet sich eine leerstehende Grabnische und im Giebel die Inschrift
"Gelobt sei Jesus Christus". Der Bildstock wurde zuletzt 2009 von Hr.(?) Krenn und dem Ehepaar Klemenjak renoviert.
Brückl
Der Bildstock steht am Grund der Familie Gaber, neben der Michaelerstraße.
St. Ulrich
9371 Brückl
Familie Gaber vulgo Wewitz
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | Brückl |
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