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Scharfeneck Kapelle

Foto: Maria Wright 2024

Scharfeneck Kapelle 1

Scharfeneck Kapelle - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, Innenraum

Scharfeneck Kapelle - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, der gute Hirte

Scharfeneck Kapelle - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, hl. Florian

Scharfeneck Kapelle - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, hl. Gertrud

Scharfeneck Kapelle - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, Taufe Christi im Jordan

Scharfeneck Kapelle - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2011

Scharfeneck Kapelle, hl. Antonius und hl. Donatus (?)

Scharfeneck Kapelle - Bild 7
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Beschreibung

Die Kapelle befindet sich auf einer Anhöhe gegenüber der Lavamünder Marktkirche an der Straßengabelung der St. Pauler Straße Richtung „Watzing“ und Lavamünder Straße Richtung Griffen.
Die Kapelle wurde ursprünglich im Auftrag der Geschwister Brigitte und Franz Woltsche, vulgo Scharfeneck, im Jahre 1961/1962 erbaut, und sollte ursprünglich als Familiengrab dienen. Es kam aber nicht dazu, und nach dem Tod der Besitzerin Brigitte Woltsche gelangte die Liegenschaft zunächst an die Kirche bzw. an die Diözese Gurk, die sie in weiterer Folge an das Land Kärnten veräußerte.
Nach dem Abriss des Woltschehauses und der ehemaligen Gendarmeriekaserne kam die sehr in Mitleidenschaft gezogene Kapelle zum Vorschein.
Der Vorstand des Kärntner Abwehrkämpferbundes KAB Lavamünd/Neuhaus fasste am 23. März den einstimmigen Beschluss, die Patenschaft für die Renovierung der Scharfeneck Kapelle zu übernehmen.
Mit dem Kunstmaler Roland Mutter, der den Heiligenbildern innerhalb und außerhalb der Kapelle neue Brillanz verliehen hat, wurde ein Künstler von besonderem Format gefunden.
Die Segnung der Kapelle erfolgte durch Pfarrer Bhasker Redimasu am Christi Himmelfahrtstag, dem 29. Mai 2025.
Die Restaurierung der Scharfeneck Kapelle ist uneigennützig mit einem Namen, nämlich dem des Ehrenmitgliedes, Chronisten und Kassiers SIEGFRIED BRUDERMANN, verbunden. Er war bzw. er ist noch immer die treibende Kraft und der Motor, dass es Dank seines unermüdlichen Einsatzes dazu gekommen ist, dass dieses wunderschöne Kleinod nicht dem Verfall bzw. dem Abriss preisgegeben wurde.
Die Straßenmeisterei Lavamünd, die vielen freiwilligen Helfer, die im Zuge der Revitalisierung persönlich Hand angelegt haben und die Sponsoren, die das Projekt mit finanziellen Mitteln unterstützt haben, sind besonders hervorzuheben. Ohne sie wäre die umfangreiche Sanierung dieses Kleinods nicht möglich gewesen.
Die Scharfeneck Kapelle ist von zwei Seiten leicht zugänglich und wert, besichtigt zu werden.

Legende, Geschichte, Sage

Die Kapelle wurde auf Veranlassung von Franz und seiner Schwester Brigitte Woltsche, in deren Besitz sich die Liegenschaft vulgo Scharfeneck seit 1950 befunden hat, im Jahr 1961 von Stefan Rurej erbaut. Die künstlerische Gestaltung erfolgte 1962 durch Stefan Rumincsik, einen gebürtigen Ungarn, der sich vor allem im Lavanttal als Bildstockmaler einen Namen gemacht hat. Die Kapelle war ursprünglich als Grablege für die Familie gedacht.

Motive / Inschriften

Die Kapelle ist innen vollständig bemalt. An der Rückwand befinden sich Darstellungen des guten Hirten, der Jungfrau Maria und vermutlich des hl. Johannes, an den Seitenwänden die hll. Petrus, Paulus, Brigitta und andere. Links vom Eingang sieht man die hl. Gertrud, rechts den hl. Florian. An der rechten Außenfassade ist eine Darstellung der Taufe Christi und an der linken Außenfassade sind der hl. Antonius von Padua (Antoniusbrot) und daneben der hl. Donatus (?) zu sehen.

Gemeinde

Lavamünd

Standort

Die Kapelle steht westlich der Marktkirche oberhalb der St. Pauler Landesstraße.
Lavamünd 30
9472 Lavamünd

Entstehungszeit

1961

KünstlerIn

Stefan Rumincsik/Roland Mutter

Eigentümer / Betreuer

Landesstraßenverwaltung

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