Das Kriegerdenkmal wurde zum Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges 1938 errichtet und mit getriebenen Kupferstichreliefs des Künstlers Otto Bestereimer ausgestaltet. Später wurden hier auch Gedenktafeln mit den Namen der gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges angebracht.
Öffentlich zugänglich.
Eines der vielen Kriegerdenkmale des Landes, das nach dem 1. Weltkrieg errichtet und nach dem 2. Weltkrieg erweitert und ergänzt wurde.
Es wurde am 10. Oktober 1938 nach Unstimmigkeiten innerhalb der NSDAP-Gruppierungen mit einer einfachen Kranzniederlegung enthüllt, im Jahr 1939 kam es schließlich zu einer größeren Enthüllungsfeier. Hier konnte man – im Gegensatz zur Denkmalenthüllung in St. Jakob im Rosental (1937), wo man den Grundgedanken nur verschleiert deklarieren konnte –, die nationalsozialistische Gesinnung des Kärntner Unterlandes und den Wehrwillen des deutschen Volkes offen zum Ausdruck bringen. (siehe dazu: Michael Koschat, „Urgesund und „kerndeutsch“. Kärntens bildende Kunst im Schatten des Hakenkreuzes. Streiflichter und Gedankensplitter, Hermagoras Verlag / Mohorjeva založba, Klagenfurt/Celovec 2017, S. 444.)
Die getriebenen Kupferreliefs zeigen von unten nach oben:
1.) Aufruf und Abschied 1914
2.) Kriegsereignisse 1914 bis 1918
3.) Kärntner Abwehrkampf 1918 - 1920
4.) Kärntner Volksabstimmung 1920
5.) Kärntner Wappen
Inschrift an der Nordseite:
Diese Gemeinde opferte 1914 - 1918
118 Männer auf den russischen Kriegsschauplätzen.
Eine Inschrift an der Südseite erinnert an die Opfer des Kärntner Abwehrkampfes.
An der Ostseite befinden sich 3 Tafeln mit den Namen der Gefallenen des 2. Weltkrieges 1939 - 45)
Völkermarkt
Das Denkmal steht im Ortszentrum nordwestlich der Kirche.
St. Margarethen ob Töllerberg
9100 Völkermarkt
1938
Otto Bestereimer
Stadtgemeinde Völkermarkt
| Kategorie | Mahnmale |
| Gemeinde | Völkermarkt |
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