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Stadelfenster Siebenaich- bzw. Doktorhof

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Siebenaich- bzw. Doktorhof, Stadelfenster

Stadelfenster Siebenaich- bzw. Doktorhof - Bild 1

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Siebenaich- bzw. Doktorhof, Stadelfenster 2

Stadelfenster Siebenaich- bzw. Doktorhof - Bild 2

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Siebenaich- bzw. Doktorhof, Stadelfenster 3

Stadelfenster Siebenaich- bzw. Doktorhof - Bild 3
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Beschreibung

Ziegelfenster am Stadel des Siebenaicher- oder Doktorhofes.

Legende, Geschichte, Sage

Der ursprüngliche Name dieses Besitzes, welcher 2 km nördlich von Schloß Hunnenbrunn liegt, stammt von sieben bemerkenswerten Eichen. Der Name „Doktorhof“ kam erst in späterer Zeit auf. Das Wirtschaftsgebäude dürfte mehrmals umgebaut worden sein. DIe Hofstelle wurde erstmals 1155 in einer Gurker Urkunde genannt. Es gab viele Adelige und auch Klöster als Vorbesitzer, bis es eine Familie Doktor im 17. Jh. das Gehöft käuflich erwarb. Durch die Wasserkraft der Wimitz, an der dieser Besitz liegt, wurden Mühlen und Hammerwerke betrieben. So erwarb die Eisenhändlerstadt St. Veit den Siebenaicherhof und errichtete dort mit der Bezeichnung Siebenaich I und II einen Bresciahammer, benannt nach der für die Stahlproduktion berühmte Stadt Brescia in der Lombardei. Wieder wechselten die Eigentümer, bis dieses Anwesen, nachdem die Hämmer längst stillstanden, im Jahre 1904 in den Besitz der Familie Kienberger überging. Das E-Werk und die Mühle sind heute noch in Betrieb.

Gemeinde

St. Veit a. d. Glan

Standort

Siebenaich
Siebenaich 3
9300 St.Veit

Dazu im Lexikon