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Ziegelgitterfenster vulgo Wedl

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl 1

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl 2

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl 3

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl, Rosettenfenster

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl 4

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2020

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl, Sonnenfenster

Ziegelgitterfenster vulgo Wedl - Bild 6
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Beschreibung

Die zum Marktplatz, also nach Osten hin gewandte Seite des Wirtschaftsgebäudes am Hof vulgo Wedl präsentiert sich mit besonders schön gestalteten Ziegelgitterfenstern, die wie so oft in Kärnten, von italienischen Handwerkern gestaltet wurden. An dieser Seite besitzt der Gewölbestadel drei Rundbogenfenster mit identem Ziegelmuster und darüber in der Mitte eine große Rosette flankiert von zwei kleinen, die Sonne symbolisierenden seitlichen Rundfenstern. Der Stadel ist rund 26 m lang und 15 m breit.

Legende, Geschichte, Sage

Wie so viele Gehöfte des Landes kann auch die Hofstelle beim vulgo Wedl in Pusarnitz, die einst der Herrschaft Sachsenburg dienstbar war, auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Vieles bleibt dabei im Dunkel der Geschichte, aber zumindest über die vergangenen beiden Jahrhunderte ist einiges an Überlieferung erhalten geblieben. So wurde der Hof 1810/1812 von einem der Vorfahren des heutigen Besitzers Adam Hartlieb, der vom Zechnerhof in Metnitz stammte, käuflich erworben und ist seither im Familienbesitz, wobei die Familienchronik der Hartliebs bis in das Jahr 1684 zurückreicht. Für das Jahr 1886 ist ein Brand am Hof dokumentiert, welcher das Wohnhaus und vermutlich auch den anschließenden Stall zerstörte. Ein Hausziegel mit der Jahreszahl 1886 belegt den Hausneubau in jenem Jahr, wobei das Wohnhaus doppelt so groß wie das alte erbaut wurde. Die Ausführung der Ziegelgitterfenster am Stallgebäude spricht dafür, dass auch der Gewölbestadel in jenem Jahr errichtet worden ist.
Im Jahr 1936 gab es neuerlich einen Stadelbrand. Beim Wiederaufbau des Gebäudes dürften die Stadelfenster unter Verwendung der alten Ziegel originalgetreu nachgebaut worden sein.

Gemeinde

Lurnfeld

Standort

Stadel Pusarnitz
Marktplatz 5
9812 Lurnfeld

Eigentümer / Betreuer

Adam Hartlieb vulgo Wedl