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Ziegelgitterfenster Sillehof

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 1

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 2

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 3

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 4

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 5

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 6

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Ziegelgitterfenster Sillehof 7

Ziegelgitterfenster Sillehof - Bild 7
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Beschreibung

Der mächtige Pfeilerstadel am Sillehof besitzt eine L-Form. Er ist 1918 (anderen Angaben zufolge am 19. Juni 1925?) abgebrannt. Die Grundmauern mit dem Gewölbe überstanden das Schadensfeuer und die oberen Geschoße mit den Ziegelgitterfenstern wurden unmittelbar nach dem Brand wieder aufgebaut. Im ersten Geschoß hat der Stadel umlaufend rechteckige Stadelfenster mit einem altbewährten Muster gegen Schlagregen und im Geschoß darüber finden sich Rundbogenfenster.

Legende, Geschichte, Sage

Im Namen der 1428 erstmals urkundlich erwähnten "Sillaprugkhen", der heutigen Sillebrücke, steckt der Personennamen "Sigili", also Siegmund. Historikern zufolge befand sich bereits in der Römerzeit hier ein wichtiger Flußübergang über die Gurk und auch die mittelalterliche Brücke wurde, so wird angenommen, schon lange vor 1428 bestanden haben. Sie ist auf das engste mit dem nahegelegenen Sillehof verbunden, dessen Besitzer seit dem frühen 16. Jh. als Inhaber der Maut über die Sillebrücke in den Urbaren überliefert ist. Zur Brückenerhaltung gehörte zum Sillehof der Wald auf der Kukenja, der das benötigte Bauholz lieferte. Nach der Grundentlastung von 1848 fiel diese Einnahmequelle weg und der Sillehofer sah sich nicht imstande die Brücke als Privatbrücke weiter zu erhalten. So stürzte diese 1872 schließlich ein. Es kam zu einem Neubau der Brücke und die Aufteilung der Erhaltungskosten zwischen den angrenzenden Gemeinden und dem Hofbesitzer. Erst 1958/59 erfolgte eine endgültige Lösung der Brückenproblematik, als die Kosten für den Neubau der beiden Sillebrücken das Land übernahm und die Straße, die bis dahin durch den Sillehof geführt hatte, auch neu trassiert wurde.
Schon im 16. Jh. war der Sillehof ein ausgedehnter Gutskomplex, welcher der Herrschaft Neudenstein untertänig war. In den 1930-er Jahren erwarb Herbert Zechner, der Großvater des heutigen Eigentümers Stefan Karnitschnig, den Gutsbesitz.

Gemeinde

Magdalensberg

Standort

Der Stall steht östlich vom Wohnhaus.
Sillebrücke 1
9064 Magdalensberg

Eigentümer / Betreuer

Fam. Karnitschnig Stefan vulgo Sillehof

Dazu im Lexikon