Login



Zehen Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Zehen Kreuz 1

Zehen oder Lucknstiegl Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Zehen Kreuz 2

Zehen oder Lucknstiegl Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Zehen Kreuz, Kruzifix 1

Zehen oder Lucknstiegl Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Zehen Kreuz, Kruzifix 2

Zehen oder Lucknstiegl Kreuz - Bild 4
Thumb 1 Thumb 2 Thumb 3 Thumb 4

Beschreibung

Es dürfte sich beim Zehen Kreuz - einem schlichten Holzkreuz mit Kruzifix - der Bauweise nach zu urteilen, um das älteste Kreuz im Pfarrgebiet von Zweinitz handeln. Ob es ursprünglich die Funktion eines Schutz-, Wetter- oder Wegkreuzes inne hatte, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen. Bauern und Holzknechte hatten früher nämlich die Angewohnheit am "Schlag", wo sie mit Holzarbeiten beschäftigt waren, in einem im Boden verbliebenen Wurzelstock ein Kreuz zu setzen, wie es beim Zehen Kreuz heute noch zu sehen ist.

Das Kreuz ist nach Osten ausgerichtet.

Öffentlich zugänglich.

Legende, Geschichte, Sage

In früheren Jahrhunderten befand sich beim Zehen- bzw. Lucknstiegl Kreuz ein wichtiger und viel begangener Übergang ins Metnitztal. In der Bevölkerung kann man sich auch noch an Sonnwendfeiern erinnern, die unweit des Kreuzes abgehalten wurden.

Der Name des Kreuzes geht, einer Legende zufolge, auf den Abdruck einer Kinderzehe in einem Stein unter dem Kreuz zurück. Der Stein gilt allerdings seit langer Zeit als verschwunden.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich der Name des Kreuzes von der nahegelegenen „Zechner Wiese“ ableitet, wobei das Wort "Zechner" im Laufe der Zeit in der Umgangssprache zu Zechen und schließlich zu Zehen umgewandelt wurde.

Motive / Inschriften

Kruzifix

Gemeinde

Weitensfeld im Gurktal

Standort

Das Wegkreuz steht an einem Übergang von Mödring in den Feistritzgraben in ca. 1440 m Seehöhe
Mödring
9343 Zweinitz

Eigentümer / Betreuer

Fam. Gerhard Pobaschnig/Althofen

Dazu im Lexikon