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Zedrosserkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Zedrosserkreuz 1

Zedrosser Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Zedrosserkreuz 2

Zedrosser Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Zedrosserkreuz 3

Zedrosser Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2006

Zedrosserkreuz, Kruzifix 1

Zedrosser Kreuz - Bild 4
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Beschreibung

Das Zedrosserkreuz steht südlich der Straße von Pisweg nach Weitensfeld mitten im Wald einige Meter östlich der Abzweigung nach Zedross. Es wurde zuletzt in den 50-er Jahren des 20. Jhs. neu errichtet. Das Zedrosser Kreuz ist ein einfaches Holzkreuz, das mit Holzbrettln gedeckt ist, ein kleines Kruzifix aus Gußeisen und rechts davon ein Christusbild besitzt. Das holzgeschnitzte Orginalkruzifix befindet sich inzwischen aus Sicherheitsgründen im Wohnhaus der Eigentümer.

Das Kreuz ist nach Norden ausgerichtet.

Legende, Geschichte, Sage

Um das Zedrosserkreuz ranken sich viele Geheimnisse. Vermutlich ist an der Stelle, wo das Kreuz errichtet wurde, einmal ein Unglück geschehen. Der Platz mitten im Wald ist den Einheimischen auch heute noch nicht ganz geheuer und es wird erzählt, dass sich die Menschen vor der Stelle im Wald schon immer gefürchtet haben. Es sollen hier, den Berichten zufolge, wiederholt weiße Reiter und salige Frauen gesehen worden sein.
Tatsache ist jedenfalls, dass das Kreuz im Wald im Verlauf der Jahrzehnte immer wieder beschädigt wurde und man auch vor dem Diebstahl des Kruzifixes nicht zurückschreckte.

Literatur zum Sagenmotiv der "saligen/seligen" Fräulein: Dr. Ludwig v. Hörmann, Die Salig-Fräulein und Nörgelen - Zwei Sagenbilder aus Tirol, Bozen 1874.

Motive / Inschriften

Kleines Kruzifix aus Gußeisen und ein Bild des Dornengekrönten Hauptes Christi

Gemeinde

Gurk

Standort

Das Kreuz steht südlich der Straße einige Meter östlich der Abzweigung nach Zedross.
Zedross
9342 Gurk

Entstehungszeit

50-er Jahre 20. Jh.

Eigentümer / Betreuer

Fam. Knapitsch vulgo Jane

Dazu im Lexikon