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Zechensiedlung Šmelc

Foto: Vinko Skitek 2009

Zechensiedlung Šmelc

Zechensiedlung Šmelc - Bild 1

Foto: Vinko Skitek 2009

Zechensiedlung Šmelc

Zechensiedlung Šmelc - Bild 2
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Beschreibung

Die Zechensiedlung mit typischen Berggebäuden (1880-1890) ist in einem guten Erhaltungszustand. Beide Gebäude mit mehr Wohnungen haben eine vierseitige Form und ein Ziegelsatteldach. Für beide Gebäude sind größere Fenster auf der Vorderseite charakteristisch.

Legende, Geschichte, Sage

Im oberen Teil von Mežiška dolina (Mießtal) hatte bis zum Jahr 1900 nahezu Nichts eine Auswirkung auf das Wachstum und die Entwicklung von urbanen Siedlungen. Die Bauernhöfe beziehungsweise Gutshöfe, wo die Bergknappen wohnten, kaufte das Bergwerk langsam ab und machte verstreute Zeckensiedlungen daraus: Jazbina, Žerjav, in Podpeca – Helena Šmelc, Pecnikovo, Stoparjevo, Najbrževo, Torčevo, Igerčevo, Pikovo und Breg, Marholče mit Marholc-Katen und Polena bei Mežica.
Die Zechensiedlung Šmelc wurde gebildet, als das Bergwerk in Jahr 1880 für seine Bleigießer, die in der naheliegenden Bleihütte arbeiteten, das erste Objekt mit mehr Wohnungen baute. Die Siedlung vergrößerte sich dann im Jahr 1893 noch für ein Haus mit mehr Wohnungen für die Hüter im Bergwerk. Noch heute sind in diesen zwei Gebäuden Wohnungen.
Mit einem planmäßigen Wohnungsbau musste sich das Bergwerk erst nach dem Jahr 1900 auseinandersetzen.
Die zweite große Konzentration der Arbeiter entstand damals in Podpeca um den Eingang in den Stollen Helena und auf den naheliegenden Gutshöfen.
Der Zentralbetrieb in Podpeca wurde nach dem Jahr 1876 hergestellt, als mit dem Bau des Stollens Helena begonnen wurde. Hier wurden später Werkstätte, Seilbahnen, Gleisen für die Abfahrt des Nebengesteins, und im Jahr 1901 aber eine moderne Sammlung gebaut. Neben dem Bergwerk wurden einige größere Wohnungsgebäude für Ledigen und Familien gebaut. Aus der im Jahr 1926 aufgehobenen Sammlung wurden später Wohnungen errichtet. Podpeca wurde am Anfang des 19. Jahrhundert eine starke Zechensiedlung, die Bevölkerung vervielfachte sich und erreichte die höchste Zahl um das Jahr 1930. Die Bevölkerungszahl begann nach dem Jahr 1945 abzunehmen. Im Jahr 1991, als die Betriebe in Helena nach dem Programm der Bergwerksverschließung schon einige Jahren verlassen waren, waren hier schon weniger Menschen, als in den Zeiten vor dem Bergwerk.
Quelle: Jaka Pernat, 10.11.2009; Tadej Pungartnik, Rudniške hiše, Analiza stavbne dediščine Rudnika Mežica, Mežica 2006, Seite 29.; Mežica 1994, O podobi in preteklosti kraja ob njegovi 840-letnici, Seite 88-90.

Gemeinde

Črna na Koroškem

Denkmalschutznummer

EŠD 7737

Standort

Die Siedlung befindet sich neben der Straße Črna - Koprivna. Podpeca 67 und 68, Črna na Koroškem
Podpeca
2393 Črna na Koroškem

Entstehungszeit

1880 in 1893

Eigentümer / Betreuer

Gemeinde Črna na Koroškem

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