In Peratschitzen auf einer Anhöhe über dem ehemaligen Überschwemmungsgebiet der Drau steht ein bemerkenswerter barocker Bildstock. Der nach Westen geöffnete Breitpfeiler trägt ein schindelgedecktes Kuppeldach mit Laterne. Diese wird von einem geschwungenen Kegeldach überdeckt, das mit einem Kugelknauf und Strahlenkranz nach oben abschließt.
Der Bildstock ist Innen und außen bemalt, im Nischengrund steht ein großes Kruzifix. Über mehrere Jahrzehnte hindurch standen im Bildstock zwei lebensgroße Statuen (hl. Johannes und der Maria Magdalena), welche aus der alten, 1864 überfluteten Kirche in St. Lorenzen stammten.
Der Bildstock wurde 1727 errichtet.
Restaurierung: 1940, zuletzt 1992 (von Pfarrer Friedrich Isop eingeweiht).
Öffentlich zugänglich
Das Vouk Kreuz wurde 1727 erbaut. Laut Überlieferung fiel in diesem Jahr die ganze Ortschaft bis auf einen Besitz im unteren Teil des Dorfes den Flammen zum Opfer. Aus diesem unmittelbaren Anlass wurde dann von der Bevölkerung im Ort auf dem Hügel, wo zuvor auch schon ein Bildstock bestanden hatte, ein neuer errichtet.
Der Landwirt vulgo Paul, der damals von der Katastrophe verschont geblieben war, versprach zum Dank dafür, jedes Jahr eine Messe zu bezahlen. An jedem Florianitag (4. Mai)ging in den Jahren danach von diesem Kreuz eine Prozession zur nahen Pfarrkirche St. Marxen, wo die versprochene Messe gelesen wurde. Dieser Brauch war noch im 20. Jh. aufrecht.
In der Bildstocknische steht ein großes Kruzifix, mit bemaltem Hintergrund. Links eine Darstellung hl. Florian, rechts hl. Nepomuk.
Außen befinden sich gemalte Darstellungen der hll. Markus, Laurentius und Maria Magdalena (?)
St. Kanzian am Klopeinersee
Auf einem Hügel in Peratschitzen an der Straße Richtung St. Lorenzen
Peratschitzen
9125 Kühnsdorf
1727
J. Stefan und B. Lecjaks
Familie Preinig vulgo Vouk
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | St. Kanzian am Klopeinersee |
St. Kanzian am Klopeinersee
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