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Totenleuchte Maria Saal

Foto: Norbert Cech 2008

Maria Saal, Totenleuchte (15. Jh.)

Totenleuchte - Bild 1

Foto: Norbert Cech 2008

Maria Saal, Totenleuchte (15. Jh.), Laterne

Totenleuchte - Bild 2

Foto: Norbert Cech 2008

Maria Saal, Totenleuchte (15. Jh.), Laterne mit Karner

Totenleuchte - Bild 3

Foto: Norbert Cech 2008

Maria Saal, Totenleuchte (15. Jh.), Laterne mit Karner

Totenleuchte - Bild 4

Foto: Josef Suntinger 2008

Maria Saal, Totenleuchte (15. Jh.), Laterne

Totenleuchte - Bild 5
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Beschreibung

Die jüngste der acht erhaltenen Totenleuchten Kärntens, ein Meisterwerk spätgotischer Steinmetzarbeit, befindet sich auf dem ehemaligen Friedhof von Maria Saal zwischen Kirche und Karner. Die Lichtsäule ruht auf einer massiven Stufenbasis und besteht aus einem kunstvoll gedrehten Schaft, der gotischen Laterne und dem krabbenbesetzten Spitzhelm mit Kreuzrose.
1910 wurde der obere Teil des Helmes erneuert und ein neuer Unterbau errichtet, aus dem vier Eisenstützen die Laterne abstützen. Das Denkmal wurde mit einem Eisengitter umgeben.

Legende, Geschichte, Sage

Laut Stiftungsurkunde (Kärntner Geschichtsverein) vermachte der St. Veiter Vikar Erasmus Kapaun am 21. Oktober 1497 sein ganzes Vermögen zur Stiftung einer Jahrtagsmesse in Maria Saal und eines ewigen Lichts „Inn ainem stainern gehäuß oder Thuermelein“, das dazu errichtet werden sollte.

Quellen: Skudnigg, Eduard - Bildstöcke und Totenleuchten in Kärnten, Klagenfurt 1972, 2.Aufl., 275-278.

Motive / Inschriften

Als Eckfiguren drei schwebende Engel, zwei einen Schild mit Kelch tragend, und eine bärtige Figur mit Spruchband: ... ERA ... KHAPAWN ... (Erasmus Kapaun)

Gemeinde

Maria Saal

Standort

In Maria Saal auf dem ehemaligen Friedhof zwischen Dom und Karner

Entstehungszeit

um 1500

KünstlerIn

Möglicherweise schon ein Werk der 1497 gegründeten Klagenfurter Bauhütte

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Maria Saal

Dazu im Lexikon