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Thomas Koschat Denkmal

Foto: Norbert Cech 23.07.2009

Thomas Koschat Denkmal auf der Seepromenade

Koschatdenkmal - Bild 1

Foto: Norbert Cech 23.07.2009

Bronzerelief des Komponisten

Koschatdenkmal - Bild 2

Foto: Norbert Cech 2009

Name des Künstlers

Koschatdenkmal - Bild 3

Foto: Norbert Cech 2009

Die erste Notenzeile des Liedes „Verlåssn“,

Koschatdenkmal - Bild 4

Foto: Norbert Cech 2009

Kupfertafel mit 2 Strophen des Liedes „Verlåssn“

Koschatdenkmal - Bild 5
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Beschreibung

Mit Pörtschacher Marmorsteinen gemauerter Sockel, darauf befindet sich das Bronzerelief des Komponisten Thomas Koschat mit der ersten Notenzeile des Liedes „Verlåssn“, darunter eine Kupfertafel mit zwei Strophen des vorhin genannten Liedes, wie auch den Namen der ortsansässigen Chöre und des Sängergaues Wörthersee sowie die Jahreszahlen 1923 - 1993.

Legende, Geschichte, Sage

Thomas Koschats Vater hatte mit 61 Jahren noch einmal eine 30 Jahre jüngere Frau geheiratet, der dieser Ehe entstammende Sohn wurde nach dem Vater Thomas genannt, Thomale gerufen. Der Vater war als Färbermeister in der Tuch- und Lodenfabrik der Familie Moro beschäftigt, welche in einem unter Joseph II. aufgehobenen ehemaligen Zisterzienserstift eingerichtet war. Der Sohn hätte ursprünglich Textilchemiker werden sollen. Schon früh wurde dem Jungen die Musik nahegebracht, da die Familie Moro sich gerne mit Freunden im Schlosshof zum gemeinsamen Gesang versammelte. Fräulein Josefine, die Schwester des Fabriksbesitzers Moro, leitete den Viktringer Kirchenchor - ihr fiel Thomales Gesang früh auf. Das Kind durfte früh im Kirchenchor mitwirken, er ministrierte beim Pfarrer und wurde schließlich nach Klagenfurt ins Benediktinergymnasium geschickt. Den Schulbesuch des Gymnasiums sparte sich der Vater förmlich vom Munde ab.

Koschat studierte nach der Matura im Jahr 1865 in Wien Chemie. Leopold von Moro, der Fabriksherr, hatte zu dem Studium der Chemie geraten und zahlte auch mit zu den Studienkosten, da der Vater bereits 1862 verstarb, als Thomale noch das Gymnasium besuchte. Er trat in Wien drei Gesangsvereinen bei - dem Wiedner Männerchor, dem Wiener Männergesang-Verein und dem Akademischen Gesangsverein. Letzterer war für ihn das Sprungbrett in die Wiener Hofoper als Bassist. Am 7. November 1867 wurde er als "Chorbassist mit kleiner Rollenverpflichtung" engangiert. Später wurde er Leiter des Chors der Wiener Hofoper. Er gründete das Koschat Quintette, mit dem er durch Europa und Amerika tourte. Das Quintette spielte neben Walzern und Chorliedern auch Kärntner Lieder, die so über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurden. Im Laufe seines Lebens erhielt er für seine Verdienste viele Auszeichnungen, besonders hervorzuheben ist hier der Rote Adler-Orden, der ihm vom deutschen Kaiser Wilhelm II. verliehen wurde.

Als er 1912 in den Ruhestand trat, wurde ihm zu Ehren von der Hofoper, in der er jahrzehntelang Vorstand des Chors war, das Singspiel Am Wörthersee aufgeführt, das er komponiert hatte.

Thomas Koschat ist in einem Ehrengrab der Stadt Klagenfurt auf dem Friedhof Annabichl beigesetzt. Am Friedhof sangen 622 Chormitglieder und viele Tausende begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.

In Klagenfurt gibt es ihm zu Gedenken ein Thomas-Koschat-Museum, einen Koschatpark und eine Koschatstraße. Thomas Koschat war Ehrenbürger der Marktgemeinde Velden am Wörther See, wo heute noch die Koschatpromenade an ihn erinnert.

(Wikipedia)

Motive / Inschriften

Bronzerelief des Komponisten
Kupfertafel wie oben beschrieben

Gemeinde

Pörtschach am Wörther See

Standort

Seepromenade Pörtschach, direkt bei der Schiffsanlegestelle Werzer

Entstehungszeit

1923

KünstlerIn

Kabat V

Eigentümer / Betreuer

Gemeinde Pörtschach - Chöre von Pörtschach und Sängergau Wörthersee

Dazu im Lexikon