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Temlkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz 1

Temlkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz 2

Temlkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz 3

Temlkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz, Nische

Temlkreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz, Gottvater

Temlkreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz, Kruzifix 1

Temlkreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Temlkreuz, Kruzifix 2

Temlkreuz - Bild 7
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Beschreibung

Beim Temlkreuz handelt es sich um einen großen, barocken, mit Ziegeln gedeckten Giebelbildstock. In der Nische befindet sich ein Kruzifix, darüber Gottvater und seitlich einige Engelköpfe sowie ein gerahmtes Marienbild. Das Jahr der Errichtung des Bildstockes ist nicht bekannt, doch dürfte der Bau auf die Familie Schmölzer vulgo Teml, die einstigen Besitzer der umliegenden Felder, zurückgehen. Der Bildstock befindet sich erst seit den 1980-er Jahren im Eigentum der Familie Rainer, welche diesen 1989 durch ihren Nachbarn Albert Santner renovieren ließ. Es war Santners letzte Arbeit, ehe dieser im November 1989 verunglückte.

Legende, Geschichte, Sage

Vermutlich wurde der Bildstock nach einer aus dem Gronitzergraben abgegangenen Gerölllawine aus Dankbarkeit dafür errichtet, dass die Ortschaft Göriach davon verschont geblieben ist. Diese mündliche Überlieferung könnte auch mit dem für 1837 bezeugten Murenabgang im westlich angrenzenden Rappersdorf im Zusammenhang stehen. Der Gronitzerbach führt bei Unwettern bis heute immer wieder Geröll mit sich. Vor allem im Überschwemmungsjahr 1966 brachten die Bäche aus den Gräben oberhalb von Göriach, dem Metnitz-, Gronitzer- und Ödengraben, große Geröllmengen ins Tal.
Die Hofstelle vulgo Teml, zu welcher der Bildstock ursprünglich gehörte, wird bereits 1588 in einem Protokollbuch der Herrschaft Sachsenburg erwähnt. Vulgo Teml war vormals dem Fürst Porcia und dem Karmeliterkloster zu Lienz dienstbar.

Gemeinde

Lurnfeld

Standort

Der Bildstock steht rund 150 m unterhalb des Gehöftes an einem Feldweg inmitten der Wiese.
Göriach 33
9813 Lurnfeld

Entstehungszeit

19. Jh.

Eigentümer / Betreuer

Fam. Rainer vulgo Jost