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Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Strutz Luckner Krall - Hube

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 1

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Strutz Luckner Krall - Hube

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 2

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Strutz Luckner Krall - Hube, Ziegelfenster

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 3

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Strutz Luckner Krall - Hube, Ziegelfenster

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 4

Foto: Ingeborg und Dieter Müllner 2009

Strutz Luckner Krall - Hube, Stadel mit Ziegelfenstern

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 5

Stadelfenster Strutz Luckner Krall - Hube - Bild 6
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Beschreibung

Die Strutz Luckner Krall - Hube der Familie Max Wandelnig in Eberdorf, nordöstlich von Pöckstein: Stadel mit Ziegelfenstern.

Legende, Geschichte, Sage

In Eberdorf gab es drei große Bauernhöfe: die Strutz-, Luckner- und die Krall-Hube. Diese Besitzungen waren der Herrschaft Eberstein untertan. Burg Eberstein wird erstmals 1132 erwähnt, ursprünglich war sie im Besitz der Grafen von Görz.
Nach der Grundentlastung in Kärnten 1850 war Alois Obersteiner der erste bäuerliche Eigentümer der Luckner-Hube.
Um 1860 kaufte Johann Wandelnig die Luckner-Realität. Er kam von der Josel-Hube, aus dem südlichen Eberdorf gelegenen Rabenstein. Im Jahre 1881 übergab er seinem Sohn Maximilian die Luckner-Hube mit allen „An- und Zugehörungen“.
Max Wandelnig, der als Wirt von St. Georgen benannt wird, ehelichte 1881 Elisabeth Schöffmann aus Kraßnitz. Im Jahre 1886 kaufte Max Wandelnig die Krail-Hube in Eberdorf Nr. 4 und übersiedelte mit seiner Familie in die neu gekaufte Heimstatt.
Seither befindet sich diese Realität ohne Unterbrechung im Besitz der Familie Wandelnig.
Bei einem Kelleraushub im Wohnhaus der Krall-Hube wurde ein Sarkophag (steinerner Sarg) gefunden, auf dessen Deckplatte eine stark gekürzte Innschrift verrät, dass Tiberius Claudius Rufinus, Zweiter Bürgermeister von Virunum und seine Gattin Julia für sich dieses Grabmal bei Lebzeiten haben machen lassen. Das bedeutet, dass der Zweite Bürgermeister von Virunum, der Hauptstadt der römischen Provinz Noricum am Zollfeld, um 200 n.Chr. im Besitz dieser Hube war.
Bei der Luckner-Hube wurde seit 1814 auch eine Ziegelei betrieben. Es wurden glatte Dachziegel, später Strangfalzziegel, Mauerziegel, später Hohlblocksteine, Gitterziegel und Backofenziegel erzeugt. Die Ziegelei wurde 1970 eingestellt.
Für die italienischen Ziegelarbeiter wurde ein großer Zubau an das Wirtschaftsgebäude angeschlossen und darin eine Mühle mit zwei Mahlgängen, einem Walzenstuhl und drei Mahlgutsortiermaschinen errichtet. Die Mühle wurde nach der Einstellung der Ziegelei 1970 als Hausmühle weiterbetrieben und 1983 still gelegt.

Gemeinde

Althofen

Standort

Eberdorf
Eberdorf 3
9330 Althofen

Eigentümer / Betreuer

Max Wandelníg

Dazu im Lexikon