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Skulptur am Naschenwenghaus

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 1

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 2

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 3

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 4

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 5

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 6

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2019

Skulptur am Naschenwenghaus 7

Skulptur am Naschenwenghaus - Bild 7
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Beschreibung

Der Chronist und Heimatforscher Axel Huber (gest. 27. Juli 2019) schrieb in einem Beitrag für "Der Steinfelder" (Ausgabe Nr.36, im Dezember 2003), über das Wohnhaus der Familie Naschenweng vulgo Schneider in Möllbrücke, dass dieses vor rund hundert Jahren, also zu Beginn des 20. Jhs., sein heutiges Aussehen mit der bemerkenswerten fast lebensgroßen Skulptur an der Südwestecke des Gebäudes erhalten habe. Auffallend an der bärtigen Figur sind die nach rechts gerichteten überkreuzten Beine und der weit nach links hinten ausgestreckte Arm.

Legende, Geschichte, Sage

Zur Skulptur am Naschenwenghaus gibt es eine örtliche Überlieferung, die besagt, dass die am Hausbau beschäftigten italienischen Handwerker den einst überaus charismatischen Gründer der deutschen Arbeiterbewegung, Ferdinand Lassale (1825 - 1864) in dieser Skulptur verewigt haben sollen.
Das Naschenwenghaus zählt mit der seinerzeitigen Hausnummer Möllbrücke 9 zu den ältesten in der Ortschaft. Der alte Hausname lautete Schneider-Jörg Keusche.
Der um 1950 verfassten Ortsgeschichte von Dr. Hans Thaler zufolge (geb. 17. 8. 1878, gest. 5.2 1958), war das Naschenwenghaus 1890 wohl schon größtenteils gemauert aber noch kleiner als heute. Es befand sich auch schon
vor 1890 im Besitz der Familie Naschenweng, deren Vorfahren aus dem Friaul stammen, da
um diese Zeit der Schneidermeister Georg Naschenweng als Eigentümer genannt wird. In den 1950-er Jahren, war hier dessen Sohn Rudolf
Naschenweng, ein Schustermeister, ansässig, der auch eine kleine Landwirtschaft vorwiegend mit einem Pachtfeld betrieb.
Ende der 1890-er Jahre war bei Naschenweng ein
Schneidergeselle namens Rupitsch beschäftigt, der als erster Verkünder der Lehre von Karl Marx in
Möllbrücke auftrat und bald Anhänger fand.

Gemeinde

Lurnfeld

Standort

Die Skulptur ist in die südwestliche Hausecke integriert.
Hauptstraße 3
9813 Lurnfeld

Eigentümer / Betreuer

Fam. Naschenweng vulgo Schneider