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Skreinigkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz 1

Skreinigkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz 2

Skreinigkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz 3

Skreinigkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz, hl. Dreifaltigkeit

Skreinigkreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz, hl. Florian

Skreinigkreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz, hl. Anna mit Maria

Skreinigkreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2016

Skreinigkreuz 4

Skreinigkreuz - Bild 7
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Beschreibung

Das Skreinigkreuz ist ein 3-seitiger Bildstock mit rechteckigen Nischen und einem mit Eternitschindeln gedeckten Dach, mit einem Kugelknauf und einem eingestrichenen Kreuz als Dachzier. Der Bildstock steht an einer Weggabelung, an welcher drei Wege auseinanderführen. Der eine Weg führt an der Schattseite entlang nach Annamischl, der zweite Weg nach Linsenberg und der dritte Weg nach St. Michael.
Der Bildstock wurde nachweislich in den Jahren 1958 und 1988 renoviert. Die Renovierung 1958 erfolgte auf Initiative der Familien Kulterer und Repitsch, um die Renovierung 1988 bemühte sich das Ehepaar Friedrich und Walburga Rauscher vulgo Skreinig. Die Maurerarbeiten leistete Reinhard Rudolf aus Maria Rojach im Lavanttal. Das Dach gestaltete der St. Veiter Dachdecker Hans Floredo. Die Neueinweihung erfolgte zum Entedankfest 1988. Aus diesem Anlass wurde die Erntekrone in einer Prozession von der Kirche St. Michael bis zum Bildstock hinaus getragen und hier eine Feldmesse gefeiert. Die schriftliche Dokumentation der Bildstockrenovierung ist im Dachstuhl hinterlegt.

Legende, Geschichte, Sage

Das Gehöft vulgo Skreinig geht auf das Jahr 1515 zurück und war vermutlich der Propstei Kraig abgabepflichtig. Der Hofname stammt aus dem Slowenischen und bedeutet "der Letzte", als Hinweis auf die geografische Lage des Gehöftes westlich von St. Michael ob der Gurk, mit der früheren Adresse St. Michael 4. Die Schreibweise des Hofnamens hat sich im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder geändert, so unter anderem von vulgo Skrainig auf
Skreinig. Während sich die Familie nach wie vor Skreinig nennt, wurde der Hofname im Kärntner Geografischen Informationssystem, kurz Kagis, mit der Form Skreinik eingetragen. Der Hof befindet sich nun seit 1965 im Familienbesitz.

Das Skreinigkreuz ist alljährlich Station bei der Markusprozession und zu den Bitttagen im Mai.
In der Pfarre St. Michael ob der Gurk, auch St. Michael über Pischeldorf genannt, gibt es zu den Bitttagen vor Pfingsten folgende Prozessionen:

Bittmontag: Von St. Michael nach Linsenberg
Bittdienstag: Von Linsenberg nach St. Michael
Bittmittwoch: Von St. Michael nach Leibsdorf (früher bis Tainach)

Motive / Inschriften

Die Bildstocknischen zeigen Darstellungen der hl. Anna, der hl. Dreifaltigkeit und des hl. Florian. Letzterer ist dem Gehöft vulgo Skreinig zugewandt, in der Hoffnung auf Schutz für Haus und Hof. Über dem Dreifaltigkeitsbild steht zu lesen: "Vertraue auf Gott, doch auch auf eigne Kraft! Gott segnet nur, was du dir selbst geschafft."
Die Bilder der hl. Dreifaltigkeit und des hl. Florian sind direkt auf das Mauerwerk des Bildstockes aufgebracht, die hl. Anna wurde auf eine Platte gemalt.

Gemeinde

Poggersdorf

Standort

Der Bildstock steht südwestlich von St. Michael ob der Gurk rund 250 m bevor man das Gehöft vulgo Skreinig erreicht.
Linsenberger Straße 15
9130 St. Michael ob der Gurk

KünstlerIn

Johann Ruther/Alsdorf bei Trixen

Eigentümer / Betreuer

Öffentliches Gut/Fam. Wedenig vulgo Skreinig

Dazu im Lexikon