Das Schwarzfurtner Kreuz im Westen von St. Veit war ein Grenzpunkt der St. Veiter Gerichtsbarkeit und wurde 1565 erstmals urkundlich in einem Protokoll der Burgfriedbereitung und dann noch einmal 1656(?)erwähnt.
1960 wurde der Bildstock schließlich im Zuge des Straßenbaus entfernt.
Die Idee zur Neuerrichtung dieses Kreuzes stammt vom Verschönerungsverein Sankt Veit und wurde gemeinsam mit der Stadtgemeinde Sankt Veit an der Glan 2006 verwirklicht. Die Figur des hl. Vitus im Ölfass im Zentrum des Bildstockes ist aus Sölker Marmor gefertigt und wurde vom Künstler Herbert Unterberger aus Hermagor gestaltet.
Der Bildstock ist nach Süden ausgerichtet
Öffentlich zugänglich
Das Schwarzfurtner Kreuz stand und steht an der ehemaligen Burgfriedgrenze von St. Veit. Der Burgfried war im Mittelalter jener Bezirk um eine feste Burg, innerhalb dessen die Unverletzlichkeit der darin lebenden Personen rechtlich gesichert war. Die Grenzen dieser Bezirke wurden in bestimmten Abständen abgeschritten, dies wohl zu Pferd, denn diese Zeremonie wurde als "Bereitung" bezeichnet. In den Protokollen dieser Bereitungen wird das Schwarzfurtner Kreuz 1565 erstmals als zum Burgfried Tanzenberg gehörend erwähnt.
Am Bildstock befindet sich eine Skulptur des hl. Vitus.
Davor wurde eine Gedenktafel angebracht.
St. Veit a. d. Glan
Das Kreuz steht an der Ossiacher Bundesstraße Ecke Prof. Anton Schmied Weg im Westen von St. Veit
Ossiacher Bundesstraße
9300 St. Veit a. d. Glan
16. Jh; urkundlich erstmals 1565 erwähnt
Herbert Unterberger
Stadtgemeinde St. Veit
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | St. Veit a. d. Glan |
St. Veit a. d. Glan
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