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Salvatorianer Kreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz 1

Salvatorianer Kreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz 2

Salvatorianer Kreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz 3

Salvatorianer Kreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz, hl. Augustinus

Salvatorianer Kreuz - Bild 4

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz, hl. Benedikt

Salvatorianer Kreuz - Bild 5

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz, Muttergottes mit Kind

Salvatorianer Kreuz - Bild 6

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2005

Salvatorianer Kreuz, hl. Hemma

Salvatorianer Kreuz - Bild 7
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Beschreibung

Bildstock an der Wimitzer Landesstraße südöstlich der Klosteranlage in Gurk besteht aus Sockel, Säulenschaft und viereckigem Tabernakel. Der Schaft ist den Säulen der Krypta des Gurker Domes nachempfunden. Die Halbrundnischen des Bildstockes enthalten Motive, die unmittelbar mit der Geschichte des Gurker Klosters zusammenhängen.
Das Dach ist mit Steinplatteln gedeckt, den Abschluss bildet ein Kreuz mit Kugelknauf.

Öffentlich zugänglich

Legende, Geschichte, Sage

Der Bildstock wurde 1982 anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Salvatorianer in Gurk errichtet, die Bilder stammen von der bekannten Malerin Ria Mels-Coloredo.

Motive / Inschriften

Motive:
Im Osten der hl. Benedikt (480 - 547): Der Ordensgründer gilt als Vater des abendländischen Mönchtums. Die erste Ordensgemeinschaft, die in Gurk wirkte, waren die Benediktinerinnen (1042 - 1072). Von 1892 bis 1922 betreuten sie neuerlich das Kloster in Gurk. Seit September 2008 wirken wieder zwei Benediktinerinnen aus Wernberg in Gurk.

Im Süden der hl. Augustinus (354 - 430): Der Sohn der hl. Monika wandelte sich erst als Erwachsener zu einem überzeugten Christen. Er gilt als einer der vier großen Kirchenväter. Die zweite Ordensgemeinschaft in Gurk waren die Augustiner-Chorherren. Sie wirkten hier von 1123 bis 1787.

Im Westen Muttergottes mit Kind. Dieses Bild hat gleich eine zweifache Bedeutung:
a.) Maria als "Mutter des Erlösers" verweist auf den Orden der Redemptoristen, die in Gurk von 1923 - 1931 wirkten (vom lateinischen redemptor = der Erlösende).
b.) Maria als "Mutter des Heilands" verweist auf die Salvatorianer (vom lateinischen salvator = der Heilende), die von 1932 bis 2008 in Gurk tätig waren.

Im Norden die hl. Hemma als Ordensgründerin und Landesheilige von Kärnten. Sie baute in Gurk eine Marienkirche und stiftete mit ihrem Vermögen um 1043 ein Frauenkloster, das durch Benediktinerinnen vom Nonnberg in Salzburg besiedelt wurde.

Gemeinde

Gurk

Standort

Der Bildstock befindet sich in der Wimitzer Landesstraße südöstlich der Klosteranlage in Gurk bei einem kleinen Rastplatz
Wimitzer Landesstraße
9342 Gurk

Entstehungszeit

20. Jh.

KünstlerIn

Ria Mels-Colloredo

Eigentümer / Betreuer

Pfarre Gurk

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