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Pirkerkreuz

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Pirkerkreuz 1

Pirkerkreuz - Bild 1

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Pirkerkreuz 2

Pirkerkreuz - Bild 2

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Pirkerkreuz, Tabernakel

Pirkerkreuz - Bild 3

Foto: Monika Gschwandner-Elkins 2010

Pirkerkreuz, Initialen

Pirkerkreuz - Bild 4
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Beschreibung

Das schlanke Pirkerkreuz, unweit von Arndorf, welches auf das 16. Jh. zurückgehen soll und einen markanten Tabernakel mit heute leeren Rundbogennischen und einem Pyramidendach mit einem 3-fach gestrichenen Kreuz aufweist, ist in Stein gehauen und in dieser Hinsicht regional eher eine Ausnahme. Gemäß der Inschrift wurde es 1816 durch Valentin Kaspitz, den damaligen Inhaber der Pirkerhube aufgestellt oder zumindest restauriert, wobei man die Initialen CMT als Cameralherrschaft Maria Saal - Taggenbrunn zu deuten versucht hat. Eine spätgründerzeitliche Variante dieses Steinkreuzes mit dem Relief eines Mädchenkopfes befindet sich südlich von Ratzendorf, westlich der Zollfeld Landesstraße.

Legende, Geschichte, Sage

Es wird berichtet, dass noch im 18. Jh. die Pilger, die sich - aus Norden kommend - beim Pirkerkreuz in Arndorf trafen, von hier nach Maria Saal zum Pestkreuz weiterzogen, wo sie einzeln durch den Bau gingen und dabei dreimal das Kreuzzeichen schlugen.

Hier führt heute auch der Hemma Pilgerweg nach Gurk vorbei.

Motive / Inschriften

Initialen:
C:M:T:
1816
V:K:

Gemeinde

Maria Saal

Standort

Das Kreuz steht an der Ottmanacher Landesstraße zwischen Maria Saal und Arndorf
Ottmanacher Landesstraße
9063 Maria Saal

Entstehungszeit

16. Jh.

Eigentümer / Betreuer

Fam. Puntschart vulgo Pirker

Dazu im Lexikon