Beim Pirker Bildstock handelt es sich um einen Breitpfeiler auf rechteckigem Grundriss mit einer durch zwei Säulen flankierten Nische in Brusthöhe und einem Giebeldach, bestehend aus zwei Betonplatten. Der Bildstock wurde 1934 erbaut, er ist nach Westen ausgerichtet.
Öffentlich zugänglich.
Bis in die 60-er Jahre des 20. Jhs. wurde am Hof vulgo Pirker der Brauch des "Umabetn's" gepflegt, wobei man rosenkranzbetend Haus und Hof umrundete.
Außerdem wurde am Hof die so genannte "Christenlehre" abgehalten: Am Sonntag Nachmittag kam der Pfarrer regelmäßig auf den Hof, um die Bewohner im christlichen Glauben zu unterrichten und beim Bildstock gemeinsam zu beten und eine kurze Andacht zu halten.
Der Bauernhof vulgo Pirker besteht bereits seit dem Mittelalter. Im 16. Jh. diente "Petter Pirckher von ainem guet an der Vellach" dem Gurker Domkapitel. Dieser Peter Pirker war Rottmann für eine größere Anzahl von Bauern. 1860 wurde der Hof von Bartlmä Leitgeb gekauft, nachdem er vulgo Binter in Gurk-Ranitz verkauft hatte. Seitdem ist der Hof im Familienbesitz. Er dient heute allerdings nur mehr als Zuhube.
Im Inneren des Bildstockes befinden sich ein Kruzifix, zwei Heiligenbilder (Herz-Jesu-Bild links, Schutzengelbild rechts) und eine Muttergottesstatue aus Gips.
Gurk
Der Bildstock steht direkt am Hof vulgo Pirker in Finsterdorf
Finsterdorf 6
9342 Gurk
1934
Gertrude Fleischhacker vulgo Pirker
| Kategorie | Bildstöcke / Wegkreuze |
| Gemeinde | Gurk |
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk
Gurk